Demo gegen Corona-Politik: 49-Jähriger stirbt nach Polizeikontrolle

Blaulicht Meldung; Bild: © jouwatch
Blaulicht Meldung; Bild: © jouwatch

Berlin – Die Demonstrationen gegen die Corona-Politik haben ihren ersten Toten zu verzeichnen. Ein 49-Jähriger kollabierte während einer Polizeikontrolle am 1. August 2021 und verstarb kurz darauf im Krankenhaus.

Polizisten hatten den Demonstrationsteilnehmer zuvor zu einer Identitätsfeststellung festgehalten, woraufhin der 49-Jährige über ein Kribbeln in Arm und Brust klagte. Ein Rettungswagen wurde gerufen, der den Mann ins Krankenhaus brachte, wo er wenig später verstarb. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Zuvor waren zahlreiche Szenen in Berlin zu sehen, wo die Polizei äußerst brutal gegen die Demonstranten bei der verbotenenen Querdenken-Demonstration gegen die Corona-Politik vorging (jouwatch berichtete).

Drei für Montag geplante Demonstrationen wurden von den Herrschenden ebenfalls kurzerhand verboten. Zur Veranstaltung „Das Jahr der Freiheit und des Friedens“ auf der Straße des 17. Juni waren 10.000 Teilnehmer angemeldet, am Potsdamer Platz wollten sich heute 1.000 Personen unter dem Motto „Freies Leben, freie Liebe“ treffen. Diese und eine weitere Demonstrationen wurden verboten.

Alle Deutschen haben laut Grundgesetz das Recht, sich „ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“ (Art. 8 GG). Bei Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel gilt nach dem Versammlungsgesetz zudem: Sie müssen bei der Ordnungsbehörde (Polizei) angemeldet werden und die Demonstrationsteilnehmer dürfen sich nicht uniformieren oder vermummen. Die Corona-Politik hat uns dieses Recht genommen. (BH)