Deutschland als Ziel neuer Flüchtlingsströme zu Wasser und zu Land

Massenmigration: Illegale Einwanderer aus Nordafrika auf Lampedusa (Bild: shutterstock.com/Von photofilippo66)

Gleich zwei „Fluchtvektoren“ sorgen derzeit wieder für reichlichen Nachschub an künftigen Rentenzahlern, Fachkräften und Kulturbereicherern in Deutschland: Zum einen läuft die „Seenotrettung“ wie am Schnürchen. Zum anderen organisiert der belarussische Diktator Alexander Lukaschenka – als Rache für die EU-Sanktionen – munter weiterhin die Durchleitung von überwiegend afrikanischen und arabischen Flüchtlingen in die EU, mit dem Ziel einer vorsätzlichen weiteren Destabilisierung Europas.

Denn anders als die verblendeten hiesigen Politiker haben die grinsenden Machthaber in Ankara, Minsk und auch Moskau längst erkannt: der Westen muss nicht mehr militärisch besiegt werden; er erledigt sich selbst, von innen heraus. Die weitere „Impfung“ mit Probemmigranten beschleunigt einen ohnehin nicht mehr aufzuhaltenden Prozess allenfalls zusätzlich.

Während man in Deutschland die eigene Bevölkerung, sofern sie aus dem Ausland in die Heimat zurückreist, mit absurden Test- und Quarantänepflichten malträtiert, steht das Land für Geflüchtete natürlich weiterhin barrierefrei-sperrangelweit offen. Ein empfindlicheres Problem indes ist das rücksichts- und ruchlose Vorgehen von Weißrussland für die baltischen Länder; vor allem Litauen. Deren Regierung erhebt laut „n-tv“ nun schwere Vorwürfe gegen den belarussischen Machthaber Lukaschenko: Die seit seit Frühjahr in Litauen tobende Migrationskrise sei durch sein vorsätzliches Agieren verschuldet. Registrierte die Regierung in Vilnius im gesamten Jahr 2020 weniger als 100 Menschen, die die belarussisch-litauische Grenze illegal überquert hatten, so waren es von Januar bis Ende Juli 2021 alleine mehr als 3.000 Migranten, die aufgegriffen wurden; die tatsächlich eingesickerte Zahl ist unbekannt.

Existenzielles Problem nicht nur für Litauen

Die meisten sind vermutlich schon in Deutschland. Belarus, so die litauische Regierung, greife mit seinem „hybriden Krieg“ nicht nur Litauen an, sondern die gesamte EU, zumal „das Zielland der meisten Migranten Deutschland ist„. Die perfide Masche, mit der die Minsker Regierung gezielt über ein staatliches sogenanntes „Reisebüro“ zur Grenze verfrachtet und ins Nachbarland schleusen hilft, geht unmittelbar auf Lukaschenkas Order zurück. Unverhohlen hatte dieser erklärt: „Früher haben wir den Drogen- und Migrantenfluss gestoppt. Jetzt liegt es an euch, ihn einzufangen.“ In Litauen jedenfalls wurde bereits der „Extremzustand“ aufgrund der Krise verhängt – ein Notstand, nur eine eine Stufe unter dem absoluten Ausnahmezustand. Einzige Rettung für das kleine Land ist wohl der Bau eines Drahtzauns entlang der knapp 700 Kilometer langen Grenze zu Belarus.

In Deutschland, wo sich trotz Corona Pleite-Kommunen – ganz im Sinne des politisch propagieren Zeitgeistes – zu „sicheren Häfen“ erklären und „Wir haben Platz!“ zu den herzerwärmendsten Parolen der jüngeren Zeit gehört, verschließt man vor der Problemmigration, die hier ihr Ende und nicht ihren Anfang hat (und auch nicht auf der Durchreise ist), weiter die Augen und kann gar nicht genug bekommen von weiteren Neubürgern. Die von der Evangelischen Kirche und deutschen NGOs geförderte Menschenshuttle-Industrie hat aktuell wieder Hochkonjunktur: Bei mehreren Einsätzen fischten Hilfsorganisationen mit den Human-Frachtern „Ocean Viking“ und „Sea-Watch 3“ alleine am vergangenen Wochenende mehr als 700 Migranten aus dem Mittelmeer; alleine in der Nacht zu Sonntag wurden 400 sogenannte Flüchtlinge von einem Holzboot aus „Seenot“ gerettet. Für all diese gilt wohl: Man sieht sich in Deutschland – demnächst auch in Ihrer Nachbarschaft! (DM)