Nonstop-Nonsens der Corona-Regeln: Fluggäste lachen laut über Spahns Quarantäne-Aufforderung

Panikmache an Bord (Symbolfoto: Von Mariaprovector/Shutterstock)

Die Absurditäten des Alltags, die wohl fast jedermann dieser Tage in Corona-Deutschland erlebt, sind unterhaltungs- wie romanfüllend, und dank der ständigen schikanösen Neuerungen und Kapriolen einer erratischen Pandemiepolitik finden wir uns in immer mehr kafkaesken Situationen wieder, die uns (ver)zweifeln und nicht mehr wissen lassen, ob wir lachen oder weinen sollen. Von einer typischen Erfahrung im Flugzeug, nach seiner Landung in Berlin, berichtete gestern „Welt“-Edelfeder Robin Alexander via Twitter – und brachte den ganzen Irrsinn der Reisebeschränkungen auf den Punkt.

Zunächst habe die Crew vor der Landung zwei Formulare verteilt: Auf dem einen fand sich ein eindringlicher Appell des Bundesgesundheitsministers, in dem Jens Spahn jeden jeden Passagier auffordert, erst einmal 14 Tage zuhause zu bleiben (derartige Empfehlungen werden ernsthaft von allen Fluggesellschaften bei allen aus dem Ausland in Deutschland ankommenden Flügen an die Passagiere ausgeteilt); eine ebenso anmaßende wie komplett lebensfremde Regierungserwartung, die in der gesamten Kabine mit herzlichem Gelächter quittiert wurde, so Alexander.
Doch damit nicht genug: des Weiteren wurden Formulare verteilt, auf denen jeder Reisende seine Kontaktdaten und die präzisen Sitzplatznummer angeben sollte (für eventuelle Nachverfolgung). Zwar achtete das Flugpersonal akribisch darauf, dass jeder einen Bogen erhielt – doch anschließend wurden die ausgefüllten Dokumente von niemandem eingesammelt. Danke für nichts also!
Eine treffende Anekdote für den blühenden Blödsinn und Aktionismus, der das gesamte Krisenmanagement und Handling mit einer epidemischen Phantombedrohung – und zwar weltweit – auf den Punkt bringt. Kultische Handlungen, völlig überzogene und praxisfremde, zudem unwirksame und gesundheitlich irrelevante Regularien ersetzen angemessene, zweckmäßige Schritte dort, wo sie wenn überhaupt nötig wären. Das Ergebnis davon ist zuerst die – wohl beabsichtigte – Verunsicherung und dann Entmündigung einstmals eigenverantwortlicher und freier Menschen. Denn irgendwann werden sie aufhören, über den schikanösen Humbug zu lachen, und stattdessen nur noch gehorchen. (DM)