Transhoffnung Hubbard scheidet bei Olympia aus

Laurel Hubbard (Bild: IMAGO / Action Plus)
Laurel Hubbard (Bild: IMAGO / Action Plus)Commonwealth Games day 5; Laurel Hubbard of New Zealand competes during the Women s +90 weight lifting final PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxSWExNORxDENxFINxONLY ActionPlus12011209

Ganz dem Gendermainstreamingwahn verfallen, jubilierten Mainstreamler, dass Laurel Hubbard, 1978 in Australien als Mann geboren, nun als erste „Transfrau“ bei Olympia im Gewichtheben der Frauen Gold abräumen werde. Obwohl sie/er/es nun nach drei Fehltritten raus ist, bleibt die Tatsache bestehen, dass biologische Männer dank Gendermainstreaming Biofrauen zu Zuschauerinnen in ihrer eigenen Sportart degradieren. 

Laurel Hubbard, 1978 in Auckland als Mann geboren, nahm semi-erfolgreich  an Wettkämpfen der Männer teil. 2012 erfolgte dann die geschlechtsangleichende Operation. Von nun an trat die Gewichtheberin bei den Frauen an. Und schwupps – nahm sie an internationalen Wettkämpfen teil und kassierte fortan Gold- und Silbermedaillen. Unter dem frenetischen Jubel der Mainstreampresse – die Welt titelte: Olympia: Sie lebte als Mann – nun startet sie als Frau und ist Goldfavoritin – trat Hubbard nun in Tokio bei den Olympischen Spielen als erste „Transfrau“ im Gewichtheben der Frauen an – und verlor.

Die 130 Kilo schwere Laurel alias „Garvin“ leistete sich drei Fehlversuche und schied ohne das Olypmpia-Blech aus. Obwohl, wie die Welt berichtet, es aus dem Transgenderlager LGBTQ-Anleitung für Journalisten gibt, wie sie über ihre Schützlinge zu berichten haben, machte sich bereits im Vorfeld der Transgendershow Kritik ob der Teilnahme von Hubbard breit.

Frauen sind nur noch Zuschauer in der eigenen Sportart

Die belgische Gewichtheberin Anna Van Bellinghen, die in derselben Gewichtsklasse antritt wie Hubbard, hatte die Olympianominierung der 43-jährigen Neuseeländerin  als „schlechten Scherz“ bezeichnet. Die Situation sei „unfair gegenüber dem Sport und den Athletinnen“. Auch wenn laut den Regeln des Internationalen Olympischen Komitees eine Transfrau zum einen erklären muss, dass ihre Geschlechtsidentität weiblich ist und nachweisen muss, dass ihr Testosteronspiegel mindestens zwölf Monate vor dem Wettkampf unter einem bestimmten Wert liegt, bleibt die Tatsache bestehen, dass Transfrauen unter anderem Knochen- und Muskelstruktur-Vorteile besitzen, weil sie als vormals männliche Person durch die Pubertät gegangen sind.

Auch Katherine Deves, Sprecherin der Gruppe „Save Women‘s Sport Australia“, weist auf die unfairen Wettkampfbedingungen hin: „Weil Männer Leistungsvorteile haben, die in ihrem biologischen Geschlecht begründet sind. Sie übertreffen uns in Geschwindigkeit, Ausdauer, Kraft“, erklärt Deves. Nur den Faktor Testosteron zu berücksichtigen, führe in die Irre. „Wir vernachlässigen die Anatomie, die schneller zuckenden Muskeln, die größeren Organe. Männer erholen sich schneller, haben stärkere Knochen, kein gekipptes Becken und sind deshalb weniger anfällig für Knie- und Sprunggelenksverletzungen.“ Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, betonte die Australierin mit Blick auf Hubbards vermeintliche Vorteile gegenüber ihren Kontrahentinnen.

Die Tennislegende Martina Navratilova gehört ebenfalls zu den Kritikerinnen, die sich gegen die Gendermainstreamingpolitik aussprechen, Männer an Frauenwettbewerben teilnehmen zu lassen. Zwar unterstütze sie Schritte in Richtung Gleichstellung, aber die körperlichen Vorteile von biologischen Männern seien „ziemlich offensichtlich“, so Navratilova gegenüber der BBC. Eine „Situation, in der Transmänner und -frauen, nur aufgrund ihrer Selbstidentifikation, uneingeschränkt konkurrieren könnten, wäre eindeutig kein fairer Wettbewerb“, so die Meinung der über lange Jahre hinweg Weltranglistenerste und 18-malige Grand-Slam-Siegerin.

Die neuseeländische Gewichtheberin ist längst nicht die einzige Transgender-Athletin, welche die in der Vergangenheit massiv vorangetriebene Frauenförderung ad absurdum führt. Die beiden US-amerikanischen „Läuferinnen“ Terry Miller und Andraya Yearwood – beides Transfrauen – räumen zusammen seit 2017 bei Indoor- und Outdoor-Leichtathletik-Titelkämpfen an High-Schools im Bundesstaat Connecticut einen Preis nach dem anderen ab und verhindern so, dass Biofrauen an die begehrten Sportstipendien kommen. Zahlreiche Familien von so benachteiligten Sportlerinnen klagten bereits gegen die „Fakefrauen-Bevorzugung“. Die „Trans“-Kanadierin Veronica Ivy – 1982 mit männlichem Geschlecht geboren – wurde im vergangenen Jahr Bahnrad-Weltmeisterin in der Gruppe der 35- bis 39-Jährigen. Die zweitplatzierte US-Fahrerin Dawn Orwick verweigerte ob der offensichtlichen Benachteiligung als Frau auf dem Siegerpodest beim Siegerfoto das obligatorische Unterhaken mit den Armen. „Mir tun all die Athletinnen leid, die ihr Leben damit verbracht haben, ihren Sport zu meistern“, so das Statement von Donald Trump Jr., Sohn des ehemaligen US-Präsidenten auf Twitter.

Gendermainstreaming vernichtet weibliche Schutzräume

Der Gleichheitswahn der Transgender-Lobby macht sich auch an anderen Orten der Gesellschaft breit, wo Frauen bislang – und das aus gutem Grund – unter sich und somit in geschützten Räumen waren. Das zeigte der Fall der britischen „Transfrau“ Karen White. White, die 1966 als Stephen Terence Wood geboren wurde, verurteilte ein Gericht in West Yorkshire 2018 zu einer Haftstrafe von mindestens achteinhalb Jahren. Die Staatsanwaltschaft warf ihr laut dem Guardian vor, eine „rücksichtslose und kontrollierte Vergewaltigerin“ zu sein. Die damals 52-Jährige wurde, nachdem sie angab, eine Transgender-Frau zu sein, ins Frauengefängnis „New Hall Prison“ in Wakefield überstellt. Dort bedrängte sie zwei Frauen sexuell und – wie sich im Laufe des Prozesses herausstellte – hatte sie noch in Freiheit zwei weitere Frauen vergewaltigt. In ihrem Strafregister fanden sich – die Taten wurden begangen, als sie noch das Leben eines Mannes führte – zudem mehrere Sittlichkeitsvergehen gegenüber Frauen, Kindern und Tieren.

Die unter dem Gendermainstreamingwahn vorangetriebenen „Unisex-Toiletten“ zeigen „genderneutral“, wer die Opfer dieser gesellschaftszerstörenden Ideologie sind. Insbesondere an angelsächsischen Schulen und Universitäten greift diese linksideologisch vorangetriebene Art des Toilettengangs pandemieartig um sich. Und das mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen für die weiblichen Toilettennutzer. Wie britische Zeitungen berichten, trinken manche Schülerinnen während ihrer Periode den ganzen Tag über nichts, schwänzen die Schule oder riskieren durch Zurückhalten des Urins Blasenschäden aus Angst, auf der genderneutralen Toilette von Jungen beobachtet oder ausgelacht zu werden.

Eine Nachfrage der Times ergab, dass nahezu 90 Prozent der auf Toiletten vorkommenden Fälle von gegen Frauen gerichteten sexuellen Übergriffen sich auf Unisex-Toiletten ereignen. 120 von 134 angezeigten Vorfällen von sexueller Belästigung in Umkleidekabinen fanden in geschlechtsneutralen Einrichtungen statt. (SB)