Beginnt bald der Impfkrieg auch in den Schulen?

Foto: Von Tikhonova Yana/Shutterstock

Berlin – Für diese Bundesregierung, die nicht nur in der Coronakrise völlig versagt hat und nun mit immer strengeren, völlig überzogenen Maßnahmen versucht, ihre Fehler zu vertuschen, läuft alles nach Plan, also nach dem Motto „Teile und herrsche“:

Eine Zunahme der Corona-Impfungen in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen wird nach Einschätzung der deutschen Schulleiter zu zahlreichen Konflikten zwischen Lehrern, Eltern und Schülern führen. „Natürlich wird es im Alltag heftige Diskussionen geben. Darauf müssen sich die Lehrkräfte einstellen“, sagte die Vorsitzende des Allgemeinen Schulleitungsverbands Deutschland, Gudrun Wolters-Vogeler, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Sie führte aus, beispielsweise werde es „erwartbare Konflikte geben um die Frage, ob Impfungen notwendig sind und ob Elternrechte übergangen werden“. Zudem werde es „Debatten mit Kindern geben, die Impfungen vielleicht ablehnen oder unbedingt haben wollen“. Auch im Zusammenhang mit angeordneten Quarantänen könnten sich Konflikte aufbauen.

„Wenn es künftig einen positiven Corona-Fall in der Klasse gibt, müssen diejenigen in Quarantäne, die nicht doppelt geimpft sind. Die anderen dürfen hingegen im Präsenzunterricht bleiben und können sich weiterhin an schulischen Aktivitäten beteiligen. Das wird zu Spannungen führen“, sagte Wolters-Vogeler den Funke-Zeitungen.

Heikel ist nach Worten der Verbandschefin auch die Klärung durch die Schule, welche Kinder und Jugendliche bereits einen Corona-Impfschutz haben. „Ich gehe davon aus, dass wir den Impfstatus der einzelnen Schüler aus rechtlichen Gründen nicht von uns aus abfragen dürfen.“ Andererseits gelte: „Wer aus der Testpflicht herauskommen will, muss nachweisen, dass er geimpft ist. Anders geht es nicht.“ Mit etwaigen Ratschlägen zur Impfung müssten sich die Pädagogen jedoch zurückhalten. „Die einzelne Lehrkraft und die Schulen werden keine ausdrückliche Impfempfehlung abgeben können“, das sei „eine politische Entscheidung, die wir nicht an den Schulen treffen können“. Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, betonte, Lehrkräfte sollten sich bei direkten Empfehlungen an Schüler in der Frage einer Corona-Impfung zurückhalten. „Das ist nicht ihr Zuständigkeitsbereich. Letztendlich müssen das die Eltern nach ärztlicher Beratung selbst entscheiden“, sagte Meidinger den Funke-Zeitungen.

Die Lehrer brauchen sich auch überhaupt nicht aus dem Fenster zu lehnen, das werden dann die Schüler, aufgehetzt von ihren Eltern, ganz unter sich ausmachen. Die Geimpften werden auf dem Schulhof auf die Ungeimpften losgehen, es wird zu Schlägereien kommen, wenn nicht noch Schlimmeres.

Die Ungeimpften – und Gesunden – werden den Schulstoff nicht mehr schaffen und hinten runterfallen, also auch später im Leben Probleme kriegen. Wie gesagt, es läuft alles nach Plan. (Mit Material von dts)