Kostenpflichtige Tests ab Oktober: Spahn will mit totaler Impf-Erpressung erst nach den Wahlen starten

Foto: Jens Spahn (über dts Nachrichtenagentur)

Die sogenannte Impffreiheit in Deutschland kommt immer mehr der Freiheit gleich, stehlen oder vollbesoffen Auto fahren zu dürfen: Jeder kann dies „frei“ tun – bloß muss er eben dann die Konsequenzen tragen. Die einen müssen ins Gefängnis oder erhalten Fahrverbote – und die anderen, so wird im Fall der „Impfverweigerer“ jetzt immer unverhohlener deutlich, indem sie in Deutschland kein freies und normales Leben mehr führen dürfen. Denn ihnen droht nicht nur die Aussperrung vom sozialen Leben, von Dienstleistungen und Freizeitangeboten – sondern auch empfindliche finanzielle Mehrkosten. Zum Beispiel durch die Schnelltests.

Denn die sollen nach dem Willen von Gesundheitsminister Jens Spahn ab Oktober kostenpflichtig werden; und das, obwohl es sich – wohlgemerkt – um Zwangstests handelt, die jeder tagaktuell vorweisen muss, der einkehren oder einkaufen möchte. Pointiert gesagt: Wer als Ungeimpfter ab Herbst in diesem Staat überhaupt noch etwas zu fressen oder zum Anziehen bekommen will, der muss sich also entweder einem propagandistisch verherrlichten und mit allen Mittel durchgedrückten Impfexperiment beteiligen (und zwar auch dann, wenn er etwa nachweislich Antikörper gegen Covid im Blut hat oder wenn er überhaupt keiner Risikogruppe angehört) – oder er muss Strafzahlungen für schikanöse Testrituale leisten.

Um finanzielle Gründe geht es einem Staat hierbei erkennbar nicht, der seit 16 Monaten Milliarden für Masken, für Subventionen, für Kurzarbeitergelder, für Lockdown-Reklame und Impfkampagnen, für EU-Transferleistungen, für nutzlose Apps und gigantische Corona-Hilfen mit der Gießkanne auf Kosten der wirtschaftlichen Zukunft des Landes heraushaut. Sondern ausschließlich um die Drangsalierung von „Impfmuffeln“, von jenen, die von ihrer angeblich „persönlichen“ und „individuellen Impffreiheit“ Gebrauch machen. Es ist ein weiterer Baustein der gezielten Erpressung im Lügengebäude der Corona-Politik.

Weiterer Baustein der Erpressung

Besonders interessant ist dabei die Zeitachse: Mit der durchschaubaren Einführung der Kostenpflichtigkeit (als angeblicher „Impfanreiz“) erst ab Oktober will Spahn – seiner üblichen Devise „nach mir die Sintflut“ folgend – noch die Bundestagswahl abwarten, um sich dem erwartbaren Unmut der betroffenen Bevölkerungsschichten erst dann auszusetzen, wenn die Tücher quasi im Trockenen sind. Vorher traut er sich natürlich nicht an diese Willkürmaßnahme heran – weil er weiß, dass ihn die Abschaffung der kostenlosen Schnelltests definitiv Wählerstimmen kosten würde. „Für wie dumm hält Spahn die Wähler?“ fragt in diesem Zusammenhang die „Linken“-Politikerin Sahra Wagenknecht auf Twitter.

Mit seinem Manöver für ganz Einfältige überstimmt Spahn auch jene Parteifreunde und Domestiken seines Corona-Impfregimes in den Bundesländern, die nicht erst morgen, sondern am liebsten schon heute das Ende der „Gratis-Tests“ sehen würden; etwa Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, der bereits zum Sommerende am 20. September – und damit knapp eine Woche vor der Bundestagswahl – den „Impfverweigerern“ die kompletten Kosten der Schnelltests (pro Person und Test zwischen 20 und 30 Euro) aufgebürdet hätte.

Eins ist indes klar: Egal wann die Kostenpflicht kommt, das neue mittelständische Geschäftsmodell der „Schnelltest-Zentren“ mit fürstlicher staatlicher Kostenerstattung, das zum Ersatzgewerbe für ganze Legionen von Dönerbudenbesitzern, Shishabarbetreibern und Handy-Repair-Shop-Einzelunternehmern samt ihren Großfamilien wurde, dürfte dann ins Wanken geraten. Doch die Verwirklichung der Gesundheitsapartheid auf deutschem Boden hat unbedingten Vorrang. (DM)