Aufatmen in Deutschland: Esken will SPD-Chefin bleiben

Foto: Saskia Esken (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Der politische Selbstmord der Asozialisten scheint gesichert zu sein: Die in der SPD nicht unumstrittene Vorsitzende Saskia Esken untermauert ihren Führungsanspruch und will nach der Wahl Parteichefin bleiben.

„Für mich kann ich sagen, ich habe noch eine Agenda vor mir“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) mit Blick auf einen Parteitag Ende des Jahres, auf dem die SPD-Spitze neu gewählt wird. Die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete führt die SPD seit 2019 gemeinsam mit dem früheren NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans in einer Doppelspitze.

Wieviel Selbsttäuschung möglich ist, beweist diese Aussage:

„Wenn ich mir die Bilanz unserer Arbeit anschaue, was die Modernisierung der Partei anbelangt, die Kommunikation nach innen und außen, das Zusammenführen nach dem Mitgliederentscheid, da haben Norbert Walter-Borjans und ich bisher schon viel erreicht. Aber es gibt noch einiges zu tun“, so Esken. So wolle sie die Digitalisierung der Parteiarbeit vorantreiben und die SPD nach innen wie nach außen für Nichtmitglieder weiter öffnen.

„Insofern sehe ich dem Parteitag mit großer Spannung und Zuversicht entgegen“, sagte die Sozialdemokratin. In der SPD gibt es Kräfte, die sich eine personelle Neuaufstellung an der Parteispitze wünschen. Als mögliche künftige Vorsitzende werden dabei unter anderem Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Generalsekretär Lars Klingbeil genannt.

Aber auch diese beiden Kandidaten werden den Absturz der ehemaligen Volkspartei nicht mehr aufhalten können. In der linksradikalen Ecke der Republik ist es mit den Grünen und den Linken bereits jetzt schon sehr eng geworden. Da passt die SPD nicht mehr rein. (Mit Material von dts)