Impfen geht durch den Magen: Werden die Impf-Unwilligen bald alle ausgehungert?

Essensausgabe an der Tafel: Bald überall nur noch für Geimpfte? (Symbolbild:jouwatch)

Es ist soweit: Die Allgemeingültigkeit der „3G“-Regeln („Geimpft- Genesen-Getestet“) wird nun auch für elementare Lebensbereiche und bei der allergrundlegendsten Existenzsicherung zur Voraussetzung gemacht. Ob im Supermarkt oder bei der Tafel, wer dem Gesundheitsregime nicht Folge leistet, kann draußenbleiben und verhungern – oder betteln gehen, denn selbst karitative Einrichtungen schließen Ungeimpfte kategorisch aus. Der Wahnsinn kennt keine Grenzen mehr.

Immerhin bietet der Junkie- und Drückerstaat mit „kreativen“ Lösungen den bislang Unwilligen gleich vor Ort den Ausweg aus dem Erpressungsdilemma an: Die größten deutschen Handelsketten bieten ab sofort die Impfung gleich im Supermarkt an – und wollen so „der ins Stocken geratenen Impfkampagne in Deutschland neuen Schwung verleihen“, wie es in euphemistischen Werbeaktionen heißt, an denen Prominente wie Fußball-Nationalspieler Emre Can teilnehmen. Für die Impfung trommeln inzwischen aber auch andere Handelsketten, auch wenn sie nicht die Spritze „im Angebot“ haben: Insgesamt sind es über ein Dutzend Firmen, die hier ihren Kunden gleich den „goldenen Schuss“ bieten; Deichmann, Lidl, Edeka, Galeria Karstadt Kaufhof, Intersport, Thalia, Metro, Rewe, s.Oliver, Tengelmann und mehr, wie „Bild“ berichtet.

Der durchschaubare (und leider auch verständliche) Impuls des Handels ist natürlich weniger, eine in ihrer Wirkung allenfalls bescheidene und zudem völlig freiheitsfeindlich-schikanöse Kampagne zu unterstützen, deren gesundheitspolitischer Nutzen mehr als fragwürdig ist – sondern die Kunden, bei all den Alltagsbeschränkungen der letzten 18 Monate – nicht noch weiter zu quälen und belasten. Genau das jedoch blüht uns, wenn ab September auch noch beim Einkaufen Einlasskontrollen durchgeführt werden müssen und ab sofort immer und überall Kontrollen drohen – übrigens, und das macht die Ironie perfekt, auch für Geimpfte.

Der Volkszorn brodelt nur langsam, aber dafür stetig mehr – und macht sich bereits bemerkbar, wenn die Auswüchse des Impfwahns allzu unverschämt und vermessen werden. So etwa im Fall der Tafel Marburg, die in einem im Netz viral gegangenen Schreiben angekündigt hatte, keine Ungeimpften mehr zu versorgen:

(Screenshot:Netzfund)

Die erwartete Reaktion folgte auf dem Fuße: Prompt gingen Hassmails en masse bei der Tafel ein, persönlich betroffene Tafel-Abnehmer und auch sozial engagierte Menschen drückten ihre Fassungslosigkeit über diese Kaltschnäuzigkeit dieser „gemeinnützigen“ Organisation aus und beklagten die Teilnahme einer karitativen Einrichtung an der sich ausbreitenden Gesundheitsapartheid. Der soziale Frieden in diesem Land – er wird immer weiter untergraben und planmäßig zerstört.

Laut verdächtigen Verlautbarungen des Tafel-Bundesverbands jedoch, über die „RT Deutschland“ (RT) berichtet, dürfte es sich beim Vorstoß der Marburger Tafel allerdings um eine Art „Testballon“ handeln, dem „andere Vereine folgen werden“ – und zwar als Teil eines perfiden staatlichen Experiments, ab Herbst tatsächlich alle Menschen ohne Impfung vom ungetesteten Zugang zur Grundversorgung auszuschließen. Die dreiste Missachtung humanitärer und christlicher Ideale hierbei ist erschütternd. Kirchliche Träger gemeinnütziger Organisationen sehen die Marburger Ankündigung daher kritisch – weil sie wissen, so RT, dass sie „ihren Zweck verfehlen, wenn sie solche Regeln aufstellen“ würden. (DM)