Verarsche pur: Berliner Laufveranstaltung dicht an dicht mit Hunderten Teilnehmern

Marathon (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Dziewul)
Marathon (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Dziewul)

Corona-kritische Demonstrationen werden – weil Corona-Verordnungen wie Mindestabstand und Maskenpflicht missachtet werden – rigoros verboten – erlaubt die Berliner Polizei indes eine Laufveranstaltung mit Hunderten von Teilnehmern, die dicht an dicht ohne Maske durch Berlin traben. Merkt eigentlich niemand, was für eine riesengroße Verarsche hier läuft?

Am vergangenen Wochenende verbot die Berliner Polizei insgesamt 13 angemeldete Corona-kritische Demonstrationen. Die Begründung: „Leben und Gesundheit von Menschen mit Blick auf die Gefahr einer COVID-19-Infektion sind gefährdet, wenn die Versammlungsteilnehmer den Mindestabstand und die jeweils zu beachtenden Hygieneregeln wie das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske missachten.“ Gegen jene, die trotzdem gegen den Corona-Wahnsinn andemonstrierten, ging die Polizei mit massiver Gewalt vor. Der UN-Sonderberichterstatter fordert aktuell eine Stellungnahme von der Bundesregierung.

An diesem Wochenende hatte die Berliner Polizei jedoch keinerlei Probleme damit, dass Hunderte sich dicht an dicht – ohne Masken – zur Laufveranstaltung „The Great 10 K Berlin“ versammelten, um durch Berlin zu traben.

Autor Thilo Schneider postet hierzu auf Twitter:

Mit Masken und Sicherheitsabstand? Ja? Really? Ich fühle mich als Bürger verarscht. Ich verstehe die Berliner Regierung, die Polizei und die Einwohner nicht. https://t.co/tStjlAodSr

— Thilo Schneider (@ThiloSc) August 8, 2021

Auch andere Kommentatoren fühlen sich – gelinde gesagt – mehr als nur verarscht:

„Wer trotz solcher Bilder noch glaubt, dass die Maßnahmen irgendetwas mit Gesundheit zu tun haben, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Es ist zum Verzweifeln.

„Langsam könnten alle 1 und 1 zusammenzählen, was eigentlich gespielt wird.“

„Gefährlich ist, dass die Berliner diese Ungleichbehandlung mehrheitlich unterstützen oder sie ihnen egal ist. Bin mir aber auch ziemlich sicher, dass es bundesweit nicht anders aussieht. Was die Sache noch wesentlich kritischer macht.“ (SB)