Wenn Apartheid, dann bitteschön richtig

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Es ist soweit, es ist beschlossen worden. Ab sofort gibt es in der epidemischen Dauerschleife zwei Menschenklassen: Die geimpften Gefährder, die jetzt munter durch die Gegend ziehen und die Leute vollrotzen, weil sie dämlicherweise dem Solidaritätsgefasel geglaubt haben und nun meinen, sie würden keinen anstecken, und diejenigen, die sich nicht freiwillig zum Versuchskaninchen machen wollen, nur damit die Pharmaindustrie sich die Taschen vollstopfen kann – und zwar auf immer und ewig.

Das Resultat dieser Spaltung: Es wird sich eine weitere Parallelgesellschaft bilden, in der der eine oder andere zwar zum Herbst hin mit laufender Nase herumlaufen, ansonsten aber froh und munter das Leben genießen wird.

Der Druck seitens der Pharma-Politiker und Drogenbarone muss also noch erhöht werden, um die renitenten Bürger an die Kandare zu nehmen und aus ihnen ebenso willenlose Junkies zu machen.

Und das geht bekanntlich nur mit weiteren Verboten, weiteren Ausschlüssen und weiterer Nötigung und Freiheitsberaubung, wenn man nicht doch lieber das Militär einsetzen will.

Als erstes wird die Maskenpflicht für Geimpfte abgeschafft, auch auf die Gefahr hin, dass diese alle irgendwann auf den Intensivstationen landen. Doch wenn nur noch die Ungeimpften und Gesunden mit Maske herumlaufen müssen, können die Kontrollfreaks in den Behörden und Parlamenten schnell und einfach die Spreu (ungeimpft) vom Weizen (geimpft) trennen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Wer also weiterhin eine Mundbinde tragen muss, wird damit gleichzeitig als die Inkarnation des Bösen gebrandmarkt, äußerlich gekennzeichnet. Besser geht’s nicht. Viele Grüße aus der dunklen Vergangenheit.

Söder und Konsorten könnten dann endlich das „Südafrika-Modell“ einführen, was sie mit Sicherheit glücklich machen wird.

Ab sofort wird zwischen Geimpften und Ungeimpften ein staatlicher Trennungsstrich gezogen, eine gesellschaftliche Mauer, von der olle Erich nur träumen durfte.

Getrennte Veranstaltungen beim Sport, bei Volksfesten, bei fast allen Vergnügungen. Getrennte Besuchertage für Museen, Kinos, Theater, Discos oder gleich für jede Gruppe die passende Örtlichkeit.

Getrennte Zeiten in Schwimmbädern, in den Öffentlichen Verkehrsmitteln und bei den Besuchszeiten in den Behörden. Man kann das endlos fortsetzen, es gibt genügend Bereiche, in denen sich die Apartheid perfekt durchorganisieren würde.

Das Wichtigste allerdings ist folgendes: Ab sofort dürfen sich Ungeimpfte mit Geimpften nicht mehr paaren, Mischehen sind verboten, nicht mal mehr knutschen zwischen den Welten ist erlaubt.

Das aber kann nur Gutes bedeuten. Denn echte Liebe gibt es nur unter Ungeimpften, weil sie das Leben und die Freiheit lieben und die Knechtschaft hassen. Also werden auf dieser Seite des Gesundheits-Ufers mehr Kinder geboren werden. Was mittelfristig die Geimpften zu einer Minderheit machen wird. Und was mit Minderheiten so alles passieren kann, das wissen wir ja aus der Vergangenheit.