Impfen im Dom und pilgern fürs Klima: Die neue Götzenanbeterei

Herr, vergib mir, ich bin nicht geimpft, aber mit dem Auto gefahren (Symbolfoto: Von Doidam 10/Shutterstock

Unter dem diesjährigen Motto: „Das Menschenmögliche tun – prominente Frauenpower für Klimagerechtigkeit“ startet am 14. August der „Ökumenische Klimapilgerweg 2021“. Schirmherr der Veranstaltung: Merkels Klimaflüsterer Hans Joachim Schellnhuber. Und für diesen geisteskranken Irrsinn zahlt das eine oder andere Schäfchen tatsächlich noch Kirchensteuer.

Am 14.08.2021 brechen sie auf. Die Klimagerechtigkeitspilger. Nach Glasgow. Zur UN-Klimakonferenz. Der Klimapilgerweg -so ist auf der Klimapilger-Homepage zu erfahren – hat die „Klimagerechtigkeit u.a. gegenüber zukünftigen Generationen und gegenüber dem globalen Süden fest im Blick, dieses Jahr schwerpunktmäßig die Mobilitätswende und die Agrar- und Ernährungswende“. Unterwegs besuchen die Klimapilger „Schmerzpunkte und Kraftorte fürs Klima und eine gesunde Erde“.

Nein- auch wenn es danach klingt – es ist kein Scherz, was eines dieser „breiten  ökumenischen Bündnisse“ – es speist sich in diesem Fall über die Klimagläubigen aus den katholischen Bistümer, evangelischen Landeskirchen und kirchlichen Hilfswerken – da so von sich gibt. Es klingt vielmehr nach einer Ansammlung von Menschen mit schwerwiegenden geistigen Problemen.

Schirmherr der Klima-Pilgerveranstaltung: Angela Merkels Klimaflüsterer Hans Joachim Schellnhuber. Neben Schellnhuber – ehemals Chef und immer noch Gründungsdirektor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung – von Spöttern auch gern mal Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen umgetauft- und damit sozusagen oberster Klimapaniker Deutschlands – schirmherrschaften noch die evangelische Pfarrerin Annette Kurschus, der Achtung: „Umweltbischof“ Rolf Lohmann und Wolfgang Klose, ein Kirchenfunktionär aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK), mit.

In den sozialen Medien scheint man erkannt zu haben, dass diese Klimapilger es wirklich ernst meinen:

„Wir haben es nicht mehr mit politischen Parteien, sondern mit religiösen Sammlungsbewegungen zu tun. Endzeitsekten at work.“

„Bei dem Motto fehlt ein Verweis auf den Kampf gegen Rassismus und gegen Rechts. Ein 100% haltungskorrektes Motto wäre: „Das Menschenmögliche tun – prominente Frauenpower für antirassistische Klimagerechtigkeit und Kampf gegen Rechts“.“

„Die haben den Bogen raus. Lächelndes Gesicht mit geöffnetem Mund und lächelnden Augen, auf jeden Schwachsinns-Zug aufspringen ohne Skrupel und ohne Verstand. Ob Schlepperei, Klima oder Genderquatsch. Ich fürchte nur, die Woken und Linken werden nie einen Gottesdienst besuchen oder Kirchensteuer zahlen. Achselzuckender Mann, alles umsonst.“

„Das die Kirche einen neuen Gott anbetet war mir schon länger klar, die heilige Greta und Gott Klima!“

„Mit freundlichen Grüßen vom Förderverein der Grünen.“

Übrigens: Die Klima-Ersatzreligion ist indes nicht der einzige „neuheidnische“ Polit-Kult, der mit sakraler und weihevoller Hingabe vorangetrieben wird. Auch der Corona-Katechismus mit seinen Impfgeboten nähert sich inzwischen jenseitigen und spirituellen Sphären. Das ist sogar völlig wörtlich zu nehmen: Als ob Bischofsworte, Impfaufforderungen von der Kanzel und Bergpredigten zur „gespritzten“ Solidarität nicht genug den Guten waren, öffnen nun katholische Gotteshäuser ihre Pforten, um sich selbst zu Impfzentren zu machen. So wird etwa in Wien ab heute ernsthaft im altehrwürdigen Stephansdom geimpft. Im Namen von Pfizer, Biontech und Johnson & Johnson. Amen. (SB/DM)