Lecker: Grüner Politikernachwuchs kämpft mit Vorwürfen wegen Extremismus und sexueller Belästigung

(Symbolbild: Von Kozak Bohdan/shutterstock.com)
(Symbolbild: Von Kozak Bohdan/shutterstock.com)

Schwere Vorwürfe gegen die grüne brandenburgische Nachwuchshoffnung Danilo „Dino“ Zoschnik. Es geht um politischen Extremismus und sexuelle Belästigung „einer minderjährigen Person“. Die Kriminalpolizei ist bereits eingeschaltet. Die grünen Genossen in Brandenburg haben seine Handlungen schon mal vorsorglich auf das „Schärfste“ verurteilt. 

Der taffe grüne Danilo „Dino“ Zoschnik – Jahrgang 1998 – wollte eigentlich 2019 für die Grünen ins Brandenburger Landesparlament einziehen. Über sein Profil bei den Grünen bringt man in Erfahrung, dass „Dino“ in Barnim aufgewachsen ist und dringend den Wandel in der Umwelt-, Verkehrs- und Bildungspolitik mitgestalten will. Selbstverständlich fährt Zoschnik leidenschaftlich gerne Rad und ist – fast schon genauso selbstverständlich –  Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend. Außerdem studiert er an der Uni Potsdam, um in Brandenburg Lehrer zu werden. Zudem bloggt er fleißig bei der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg.

Diese Info kann auf seinem – aktuell auf privat gestellten Twitter-Account „Dino der Herzen“ noch nachgelesen werden. Allein der Link zu seinen Ergüssen auf der Internetseite der staatlichen Bildungseinrichtung funktioniert nicht mehr. Und das wohl aus gutem Grund.

Seit Wochen bereits lebt Zoschnik seine links-grünen Radikalphantasien auf Twitter aus. So fordert der Grünennachwuchspolitiker „linke Militanz“ in der Klimakrise, eine „Neuauflage“ des kommunistischen „Spartakusbundes“ und träumt davon, politisch Andersdenkende „in den Kofferraum“ einzusperren – so wie die RAF 1977 Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer. Bevor sie ihn ermordete.

Zu seiner linksextremistischen Gewaltphantasie gesellt sich nun auch noch der Vorwurf der sexuellen Belästigung. Dinolein – wir erinnern uns, der Radikalinski will gern Lehrer werden – soll auf Twitter – auf einem angeblichen „Dark-Account“ – ungefragt Nacktfotos an eine noch minderjährige Person verschickt haben. Sein mutmaßliches Opfer machte, nachdem es sich massiv bedrängt gefühlt hatte, die sexuelle Nötigung auf Twitter öffentlich und erstattete zudem über das Portal Anzeige. Die Kriminalpolizei bestätigte laut Bildzeitung bereits die Anzeige.

Obwohl Genosse Dino alles abstreitet und gegenüber der Bildzeitung betonte, alles sei „völlig haltlos“, denn es handle sich „um Fake-Screenshots“ und sich dann auch noch großspurig bei der Polizei dafür bedankte, dass diese die Arbeit aufgenommen habe, haben sich seine grünen Kollegen im Brandenburg schon mal vorsorglich von ihm distanziert:

Ach ja: Man werde Parteiordnungsmaßnahmen umgehend eingeleitet und bis zur Aufklärung des Sachverhalts das Ruhen der die Mitgliedschaft beantragen. Beim Brandenburger Landesverband – der Landesverband von Annalena Baerbock, in dem sie bis 2013 auch Landesvorsitzende war und noch ganz andere Skandale am Laufen waren, hatte man natürlich auch von Dinos Umtrieben rein gar nichts mitbekommen. Das mag eventuell an der grünen Genetik liegen – haben doch die Grünen seit ihrer Gründung ein Problem mit ihrem Verhältnis zu Pädophilen und Linksextremismus.

An dieser Stelle und aus gegebenem Anlass sei auf die Kampagne grünermist.de verwiesen. (SB)