Hausärzte beklagen politischen Druck auf Stiko

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BerlinSchon merkwürdig, dass sich einige Leute überhaupt noch wundern, dass dieses Corona-Regime sämtliche Organisationen in Deutschland politisch unter Druck setzt, um ihre Pharma-Agenda durchzusetzen:

Die Hausärzte in Deutschland werfen der Politik vor, beim Thema Corona-Impfungen für Kinder- und Jugendlichen unzulässig Druck auf die Ständige Impfkommission (Stiko) ausgeübt zu haben. „Wir haben immer betont, dass die Wissenschaft entscheidet, wann ausreichende Erkenntnisse vorliegen, um Jugendlichen ein Impfangebot zu machen“, sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, den Zeitung der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Dazu hätte es keines Drängens von Politikseite aus bedurft.“

Mit Blick auf die jüngste Stiko-Empfehlung zu einer Corona-Immunisierung ab 12 Jahren kritisierte Weigeldt, die Politik sei bei diesem Thema „vorgeprescht“ und habe damit eine Diskussion um Impfungen bei Jüngeren ausgelöst. Der Chef der Hausärzte sagte zugleich, dass die Arztpraxen auf stärkere Nachfrage von Kindern und Jugendlichen, die sich nun gegen das Coronavirus spritzen lassen wollen, vorbereitet seien. „Für impfwillige Jugendliche stehen auch bei steigender Nachfrage die Kinder- und Hausarztpraxen bereit“, so Weigeldt.

Die Hausärzte werden allerdings, genauso wenig wie Politik und Pharmadindustrie irgendeine Verantwortung übernehmen, falls etwas schief gehen sollte und irgendwann in einigen Jahren absehbar wird, dass diese Impfungen bei den Jugendlichen für bleibende gesundheitliche Schäden verantwortlich sind – wenn das dann überhaupt noch entsprechend untersucht und festgestellt werden kann. (Mit Material von dts)