So melden Sie Impfschäden

Impfschäden (Bild: shutterstock.com/ Von Vaclav Sonnek)
Impfschäden (Bild: shutterstock.com/ Von Vaclav Sonnek)

Sie haben das Recht, Behörden unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln und somit auch von Impfstoffen direkt zu melden. Sie können eine Nebenwirkung für sich oder auch im Namen einer anderen Person melden, die Sie betreuen, wie etwa im Namen eines Kindes oder eines Angehörigen.

Das können sie aktuell auf nachfolgenden, vier Wegen tun:

1 – Beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI): hier das Meldeformular

2 – Beim Hersteller des Impfstoffes:  Das kann entweder über die Webseite des Herstellers oder per Post geschehen. Die Hersteller sind verpflichtet, die Meldung an die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) weiterzuleiten, dafür müssen sie den Standard-ICSR (individual case safety report) verwenden. Allerdings erfolgt eine Meldung beim Hersteller am besten über den Arzt, da sie dann vom Hersteller ernster genommen und schneller verarbeitet wird. Die Meldepflicht des Herstellers bei der EMA für unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen gilt auch für COVID – siehe hier.

3 – Über Ihren Anwalt: Ein anwaltlicher Schriftsatz an den Hersteller mit Verteiler EMA, BfArM und PEI. Damit wird am meisten Druck ausgeübt. Achgut-Autor Jochen Ziegler empfiehlt in seinem Beitrag diesen Weg bei Todesfällen oder schweren Folgen wie neurologischen Schäden, Schäden des Herzmuskels oder Blutgerinnungsstörungen im Zusammenhang mit der Impfung.

4 – Obduktion: Bei Todesfällen besteht die Möglichkeit eine Obduktion zu verlangen. Man sollte für den dritten und vierten Fall einen Medizinanwalt beauftragen, der die beste Vorgehensweise kennt.

Jochen Ziegler weißt in seinem Beitrag darauf hin, dass der ersten, dritten und vierten Möglichkeit der Staat die Impfschäden-Meldung direkt bekommt. Bei Möglichkeit zwei indes entstehe aber auch Druck, da die Hersteller die Fälle nicht nur dem Staat melden, sondern auch in der periodischen Berichterstattung an die EMA berücksichtigen müssen. Todes- und Behinderungsrisiken wie die oben genannten hätten in der Vergangenheit jedes prophylaktische Arzneimittel (dazu gehören Impfstoffe) gekippt, und auch viele akut therapeutische. (SB)