Cancle-Culture-Vollstrecker arbeiten sich an Nena ab

Nena: "Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen". - Foto: Imago

Am Wochenende nahm Nena – ohne vorher bei den Corona-Wächtern um Erlaubnis zu fragen – in Baden-Württemberg als Gast einer Privat-Party, bei der auch Bodo Schiffmann anwesend war, teil. Konzertveranstalter Oliver Forster sagte daraufhin ein geplantes Konzert der Sängerin in Bayern ab. Es lasse sich nicht mehr leugnen, dass Nena „bestimmte Ideologien“ unterstützt, so die Begründung.

„Auf der Veranstaltung am Freitag feierte Nena mit Leitfiguren der Querdenker-Szene, Reichsbürgerinnen und Q-Anon-Anhängerinnen“, verkünden devote Postillen wie RollingStone, das ehemalige Sozenblatt Frankfurter Rundschau oder das linke Recherchenetzwerk RND. Als Quelle beruft sich der Qualitätsjournalismus einmal mehr auf Linksextremisten. Dieses Mal auf den Twitter-Account von Filderstadt-Nazifrei. In maximalem Erregungszustand zwitschern die „Antifaschisten“ – von der Morgenpost als „Aktionsbündnis“ bezeichnet– seit Sonntagnachmittag über die Veranstaltung, auf der die Sängerin auf einen Kurzbesuch am zwischen Heilbronn und Pforzheim gelegenen Katzenbachsee vorbeischaute. Die Veranstaltung wurde unter dem Motto „Party für Ungeimpfte“ angekündigt.

Besonders scheint man sich nun darüber zu freuen, dass – wie bereits nach ihrem letzten Auftritt im Juli, als Nena den grassierenden Corona-Wahnsinn kritisierte und ihren Fans zurief „Holt euch eure Freiheit zurück“ – nun auch dieses Mal ein Konzertveranstalter ein geplantes Konzert abgesagt hat. Es sei nicht mehr zu leugnen, „dass Nena augenscheinlich sehr wohl bestimmte Ideologien unterstützt“, zitiert die Passauer Neue Presse den Cancle-Culture-Veranstalter Oliver Forster. Man wolle mit den Konzerten „Freude und positive Stimmung verbreiten“, so Forster weiter. Das wäre mit den „letzten Entwicklungen schwierig geworden“.

Nena veröffentlichte auf Facebook nachfolgendes Statement:

(SB)