Erpressung und Nötigung wirken: Corona-Impfquote steigt auf 63,7 – Tempo legt immer weiter zu

Foto: Impfspritze wird aufgezogen (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Da wird man als Pharmalobbyst ruhig mal applaudieren dürfen: Die bundesweite Corona-Impfquote (nur Erstimpfungen) ist auf 63,7 Prozent der Bevölkerung gestiegen (Vortag: 63,5 Prozent). Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor. Den vollständigen Impfschutz haben demnach 58,2 Prozent (Vortag: 57,8 Prozent).

Insgesamt wurden 52,9 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft, 48,4 Millionen Bürger haben auch den vollständigen Schutz, in der Regel durch eine zweite Impfung. Das Impftempo legt seit den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen, unter anderem zur Abschaffung der kostenlosen Tests, immer weiter zu. Im Sieben-Tage-Mittel liegt die Zahl der Erstimpfungen nun wieder bei über 90.000 Verabreichungen pro Tag, vor einer Woche war nach über einem Monat kontinuierlichem Rückgang der Tiefpunkt bei rund 75.000 täglichen Erstimpfungen erreicht worden.

Bei den Zweitimpfungen verlangsamt sich das Tempo aber noch: Der Durchschnittswert beträgt nur noch etwas weniger als 225.000. Seit einem Spitzenwert von durchschnittlich knapp 450.000 Zweitimpfungen Mitte Juli geht es fast jeden Tag bergab. Hier könnte es in einigen Wochen auch eine Trendwende geben.

Da geht gewiss noch was. Wenn man den Impfunwilligen erstmal den Zugang zu Lebensmitteln, Ärzten und Krankenhäusern verweigert, wird die Impfquote garantiert noch einmal zulegen. (Mit Material von dts)