Corona-Wahnsinn: Berliner Grundschule lässt Kinder hungern

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In einer Berliner Grundschule müssen Kinder jetzt wegen irrsinniger Corona-Angst hungern. Frühstück gibt’s nur noch draußen, wenn es regnet, fällt es aus.

In der Hauptstadt regiert der Wahnsinn. Es gilt weiter die Maskenpflicht an Schulen. Nur zum Essen darf sie abgenommen werden. Für einige Eltern an der Berliner Fläming-Grundschule ist selbst das noch zu viel und zu gefährlich. Laut BZ sind sie „beunruhigt“ und deshalb gibt’s an der Schule eine neue Regelung: Ab jetzt wird nur noch auf dem Schulhof gefrühstückt: „Die Frühstückspause findet nun draußen auf dem Schulhof statt. An Regentagen (…) wird zu einem (…) regenfreien Zeitpunkt gefrühstückt. Sollte es keine regenfreie Zeit geben, muss das Frühstück an diesem Tag entfallen“, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Auf die Kinder kommen also offenbar harte Zeiten zu. Der Sommer liegt in den letzten Zügen, im Herbst und Winter heißt es dann wohl: Hunger schieben.

Und das alles an einer „Vorbildschule“. Schon seit 1975 gibt es an der Schöneberger Schule auf Betreiben der Eltern Integrationsklassen, in denen behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden. Sie gilt somit als erste Integrationsschule. „Seit 2019 sind wir von der Senatsverwaltung daher als inklusive Schwerpunktschule anerkannt. Unsere Schwerpunkte sind die Beschulung von Kindern mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ und „Körpermotorische Entwicklung“, so die Schulleiterin Christiane Wendt auf ihrer Internetseite.

Die Fläming-Schule ist mit ca. 600 Schüler die größte Schule im Berliner Bezirk Schöneberg. Etwa 10% der Schüler haben einen besonderen Förderbedarf. Sie wurden mit Behinderungen unterschiedlicher Arten und Schweregerade eingeschult. Jährlich kommen etwa 300 Lehrer aus vielen Ländern, die das Angebot an Weiterbildung, Informationen und Praktika wahrnehmen möchten, freut man sich seitens der Schule. (MS)