Probleme noch nicht fatal genug? Grüne fordern Familiennachzug für alle Afghanen in Baden-Württemberg

Her damit, mit den
Her damit, mit den "Ortskräften" (Bild: shutterstock.com/ Von john smith 2021)

Dass es den Grünen nicht schnell genug mit dem Ende des „Deutschen“ gehen kann, ist Allgemeingut. Jetzt geben sie in Baden-Württemberg nochmal richtig Gas und fordern  ein Programm zum Familiennachzug für alle Afghanen, die im schwarz-grün regierten Ländle leben. Der Koalitionspartner CDU simuliert aktuell noch Gegenwehr.

Baden-Württembergs Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand möchte möglichst viele Migranten aus Afghanistan ins Schwabenländle holen. Die muslimische Bereicherung soll nach dem Willen des Grünen via Familiennachzug realisiert werden. „Mit einem eigenen Landesaufnahmeprogramm für Menschen aus Afghanistan wollen wir getrennte Familien zusammenbringen. Es soll insbesondere über Anträge von in Baden-Württemberg lebenden afghanischen Angehörigen umgesetzt werden“, so das grüne Trommelfeuer laut n-tv.

CDU-Justizministerin Marion Gentges simuliert aktuell noch Gegenwehr und spricht sich gegen das grüne 2015-er Massenmigration-Revival aus. Man wolle sich an dem Bundesprogramm zur Aufnahme der – sich auf wundersame Weise vermehrenden – Ortskräfte beteiligen. Wie jouwatch berichtete, ergab die Antwort auf die Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag, dass sich die Zahl der der afghanischen Ortskräfte auf 576 Personen erstreckt. Und dabei sind die Mitarbeiter und Bediensteten sämtlicher im Land tätiger deutscher Organisationen einschließlich der Bundeswehr enthalten. Zudem stammen die Zahlen vom November 2018, also rund zweieinhalb Jahre vor dem Beschluss zum ISAF-Mandatsende. Deshalb ist aufgrund des Rückzuges vor zweieinhalb Jahren davon auszugehen, dass sich die Zahl seither noch weiter verringert hat. Doch selbst wenn man diese offiziellen Regierungsangaben von 2018 zugrundelegt und die „Angehörigen“ dieser Kräfte großzügig in die Evakuierungspläne einbezieht, kommt man auf eine maximal untere vierstellige Zahl realer Ortskräfte, über deren Aufnahme – wenn überhaupt – maximal geredet werden dürfte.

Regierungschef Winfried Kretschmann und seine Genossen im Bundestag sind indes mit Leibenskräften dabei, einer neue Massenmigration – dieses Mal aus Afghanistan – den Weg zu bereiten und das Bild eines Landes zu zeichnen, dessen Bürger unter der Knute der islamischen Taliban mehrheitlich unfreiwillig leben und leiden.

Dass dem nicht so ist, zeigt der Fall einer „Münchner“ Familie, die aus ihrem Heimatland – tausende von Kilometer – nach Deutschland „geflüchtet“ war. Just zur Machtübernahme der Taliban befanden sich die Neubürger jedoch auf Urlaub in Afghanistan. Mit dem Bundeswehr-Shuttleservice scheint es der afghanischen Familie dann gelungen zu sein, ihre kostenfreie Rückreise ins Asyl-Wunderland Deutschland anzutreten.