Wird es jetzt doch noch eng? Bundeswehrsoldaten wütend auf Bundesregierung

Foto: Transportflugzeug Airbus A400M der Bundeswehr (GAF, Text: über dts Nachrichtenagentur)

Nachtigall ick hör Dir trapsen. Vielleicht kriegt diese Versager-Regierung endlich mal einen Schuss vor den Bug, dass ihr Hören und Sehen vergeht:

Der Vorsitzende des Patenschaftsnetzwerks afghanischer Ortskräfte, Marcus Grotian, kritisiert die Bundesregierung. „Wir sind überwältigt von Fassungslosigkeit, weil die Regierungsparteien die Warnungen missachten, die Lösungsmöglichkeiten ignorieren, die Verantwortungslosigkeiten abgeschoben haben“, sagte der Bundeswehrsoldat am Dienstag in Berlin. Bis heute würden sie das eigene Handeln loben.

Die Informationen zu Visa-Verfahren seien im Vorfeld gar nicht oder nicht eindeutig an die Ortskräfte weitergegeben worden. Zudem sei die Zahl der anerkannten Ortskräfte durch bürokratische Hürden fast halbiert worden. Alle anderen Länder würden alle Ortskräfte evakuieren, Deutschland nur solche, die vorab ausgewählt wurden, so Grotian.

Er bezeichnet die Versäumnisse vor der Evakuierung als „unterlassene Hilfeleistung“. Das Patenschaftsnetzwerk afghanische Ortskräfte wurde von Bundeswehrsoldaten gegründet und unterstützt die Ortskräfte sowohl bei ihrem Start in Deutschland, als auf dem Weg nach Deutschland. So hat die Organisation vor den Evakuierungen Helfer der Bundeswehr aus ganz Afghanistan in sogenannten „Safe Houses“ in Kabul untergebracht.

Natürlich handelt es sich hierbei um keine Ankündigung eines Mini-Militärputsches. Aber zumindest AKK und Maas sollten sich warm anziehen, am besten mit Schutzwesten (Ironie off). (Mit Material von dts)