Ärztekammer Westfalen: Freizeitspaß nur noch für 2-G-Bürger

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Fressen, schlafen arbeiten und hier und da mal ein Vermehrungsakt – das kennt man aus der Viehhaltung. Einige Zeitgenossen scheinen während der Pandemie allerdings Vierbeiner mit Zweibeinern zu verwechseln:

Der westfälische Ärztekammerpräsident Hans-Albert Gehle fordert wieder Fußballspiele ohne Zuschauer, bis die Inzidenzen und die Zahlen in den Kliniken sinken. Auch sollten andere Freizeitangebote nur noch für Geimpfte und Genesene (2G-Regel) möglich sein, sagte er der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). Appelle an die Vernunft der Leute allein schienen nicht auszureichen.

„Vor allem das Crowding, also enges Menschengedränge, muss verhindert werden.“ Das sehe man leider allzu oft wieder in Fußballstadien oder bei Konzerten. „Da muss es ein Signal von der Politik geben.“

Es ginge auch ohne Zwang, so Gehle, wenn sich alle an die Corona-Regeln halten würden. Auf keinen Fall dürften am Ende wieder die Schulen schließen: Die Pandemiebekämpfung dürfe nicht erneut zulasten der Kinder gehen, so der Ärztekammerpräsident.

Noch mal: Am besten alle in Einzelzellen einschließen und das Problem ist gelöst, bis man sie wieder befreit, danach geht das mit dem Virus wieder los. So ist nun mal das Virus. (Mit Material von dts)