Krieg gegen die Kinder: In Hamburg proben sie schon den Impf-Faschismus

Impfen lassen - oder zuhause vereinsamen (Foto:Imago/Laci Perenyi)

Da es anscheinend niemand mehr gibt, der in diesem Land dem Wahnsinn einen Riegel vorschiebt, ufert dieser ungehindert Tag für Tag mehr aus. Einer macht den Anfang, verschiebt die Benchmarks und Zumutungsgrenzen – und stillschweigend ziehen dann die anderen nach. So prescht nun Hamburg unter SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher schonmal vor, um einen perfiden Testlauf für die weitere Verschärfung der Ungeimpften-Diskriminierung zu proben – ausgerechnet bei den Jüngsten.

Man kann es kaum mehr in Worte fassen, was hier gerade geschieht, ohne dass es zu einem Aufschrei der Empörung oder gar Aufruhr kommt: Ausgerechnet an der Generation, die durch die „Hysterie der Alten“ in dieser bald zweijährigen Corona-Psychose um die wichtigste und unwiederbringlichste Zeit ihres Lebens betrogen wurde, wird nun das exerziert, was nach Vorstellung verantwortungsloser Blindgänger, Impfapostel, RKI und Merkels Bund-Länder-Coronajunta bald für jedermann gelten soll.

Ausschluss von jeglichen Freizeitaktivitäten für Ungeimpfte. Lockdowns, häusliche Isolation, Abstands- und Kontaktverbote, Kneipen- und Discothekenverbot, Schulschließungen und Maskenterror waren offenbar bei weitem noch nicht genug: Kaum winken wieder die Freiheiten wird sie von einer medizinisch zwar völlig unsinnigen, aber von der „Impfmafia“ fest eingeplanten Durchimpfung ausnahmslos aller (auch der 12-17jährigen und bald noch Jüngeren) abhängig gemacht. Offiziell, so der Senat zynisch, gäbe es ja gar keinen Druck – es ginge nur um „Angebote“ für die 2G-willigen Unternehmen.

Wohl wahr, eine explizite „Vorschrift“ gibt es dazu (noch) nicht – doch gezielt und hinterlistig ertüchtigt die Hamburger Senatspolitik die Betreiber von Kinos, Zoos, Musicals, Museen, Sporthallen, aber auch Gaststätten und Fitnesstudios, „nach eigenem Ermessen“ das sogenannte 2G-Modell anzuwenden – statt diese Fehlentwicklung vielmehr zu verbieten. Alldies bedeutet nichts anderes als die willkürliche Aussperrung KERNGESUNDER, beschwerdefreier, nachweislich corona-negativer und nichtansteckender Personen, die alldies sogar durch tagaktuellen Test beweisen können – weil sie sich nicht impfen ließen. Das ist illegal, kriminell, faschistisch – und exakt das, was es nach allen Versprechungen der Politik nie geben sollte: Ein indirekter Impfzwang durch lupenreine Erpessung, verklärt durch die Knüpfung der Nichtbefolgung mit unzumutbaren Konsequenzen.

Opfer der „Pandemie der Alten“

Indem der Senat den Firmen und Institutionen zusätzliche Lockerungen „erlaubt“ – alleine schon dieses beliebige, gutsherrenartige Umspringen mit an sich unveräußerlichen Freiheiten ist nur noch erschütternd – schafft er erst die Anreize zu möglichst wirksamer Diskriminierung. Dabei widerspricht, moniert unter anderem „Bild“ deutlich, dieses Konzept sogar klar der Empfehlung der Ständigen Impfkommission – die ausdrücklich dagegen ist,“dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird“.

Es ist ein Feldzug gegen die nachwachsende Generation – denn die inaktive, seniorenlästige Mehrheitsgesellschaft geht bei weitem nicht so oft aus dem Haus als die Altersgruppen, für die ständige soziale Interaktion ebenso natürlich wie entwicklungsnotwendig sind: Discos, Kinos, Parties, Fitnesststudios oder Sportvereine sind ihre Domäne, nicht die derjenigen die überhaupt kein Problem haben mit angstvoller Dauerisolation und Impfen am Fließband. Anscheinend ist der Politik die Jugend durch zwei Lockdowns noch nicht genug traumatisierte und zum Wrack gemacht worden.

Vielleicht ist es aber auch das Fernziel, dass sie nur noch ungestraft für politisch genehme Demonstrationen – zum Beispiel – im Zuge von Schulstreiks fürs Klima – zusammenkommen darf? Denn bei solch wichtigen Anlässen tritt dann, wie auch bei „Events“ der sogenannten Migrantifa, sogar die Einhaltung von Coronaregeln und „Impfdisziplin“ in den Hintergrund… (DM)