Foto: Dietmar Bartsch (über dts Nachrichtenagentur)

Wo man den Linken mal Recht geben muss: Bartsch warnt vor „Erpressbarkeit“ bei Taliban-Verhandlungen

Berlin – Da kann man durchaus mal mit dem Kopf nicken: Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch schaut besorgt auf kommende Verhandlungen mit den Taliban zur Evakuierung verbliebener Ortskräfte. Um weitere Menschen aus Afghanistan zu retten, habe sich die Bundesregierung in eine fatale Situation gebracht, sagte er den Sendern RTL und n-tv. „Wir sind erpressbar, denn es gibt keine andere Möglichkeit als mit der Taliban zu verhandeln“, so Bartsch.

„Das wird uns verdammt viel Steuergeld kosten, um Menschen lebend aus Afghanistan rauszuholen.“

Wenn es dann aber darum geht, die Islamisierung in Deutschland voranzutreiben, unter der auch die Linken werden leiden müssen, wird’s wieder ziemlich dämlich:

Dennoch will der Linken-Politiker eine Fortsetzung der Rettung von Ortskräften: „Natürlich muss jetzt weiter gerettet werden. Alles Mögliche muss jetzt getan werden.“

Vor allen Dingen Steuergelder verbrennen, nicht wahr, Herr Bartsch?

Mit Blick auf die beendete Afghanistan-Mission behauptet Bartsch dann wieder zu Recht: „Nach 20 Jahren sind wir jetzt in einer Situation, in der der Terrorismus blüht und die Menschen leiden.“ Die Interventionspolitik des Westens sei grandios gescheitert. „Wir werden erst in einigen Jahren die Dimension dieses Scheiterns erkennen“, so Bartsch weiter und fordert schnellstmöglich Konsequenzen: „Wir brauchen einen Untersuchungsausschuss. Weil wir dringend Schlussfolgerungen für unsere Außenpolitik ziehen müssen und eine Kurskorrektur brauchen.“ Man habe eine „Unkultur der Verantwortungslosigkeit“ in Deutschland. Wer einmal Minister sei, bleibt es, weil „Frau Merkel sich an keine neuen Gesichter gewöhnen will“.

Das sei falsch, so Bartsch.

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