Nächste Energiekosten-Explosion: Klimasozialisten tüfteln am CO2-„Schattenpreis“

Preistreiber Klimawahn (Symbolbild: Shutterstock)

Die ökosozialistische Überfrachtung von Wirtschaft und Verbrauchern wird vor allem bei der CO2-Bepreisung deutlich, mit der politische Klima-Ideologen den Leistungsträgern und Wohlstandsgaranten dieser Nation einen massiven Klotz ans Bein binden – weil die öffentliche Abgabenlast ja noch nicht hoch genug ist. Doch den linksgrünen Dirigisten reicht dies bei Weitem noch nicht: Sie wollen einen CO2-„Schattenpreis“, der für Investitionen der öffentlichen Hand eine kalkulatorische Richtschnur werden und die angeblichen Zukunftslasten der CO2-Emission abbilden soll.

Und mit dieser Zusatzbelastung werden dann wahrlich alle Dimensionen der Verkraftbarkeit gesprengt – fiskalisch, volkswirtschaftlich und wettbewerbsbezogen: Anstelle des derzeitigen CO2-Tonnenpreises von 55 Euro, der sich bereits als kaum zu schulterndes Handicap für die deutsche Wirtschaft erweist, fordern Grüne und Klimaaktivisten einen rechnerisch einzuplanenden „Preis“ von 195 Euro.

Zusätzlich zur eigentlichen Karbon-Monetarisierung, durch die das Treibhausgas zur frei handelbaren Ware und seine Emissionen zur Versteigerung an den Meistbietenden freigegeben wurden, und die zumindest 2020 den steuerungspolitischen Zweck der Einhaltung der Klimaziele erlaubte (der wahre Grund dürften jedoch die Corona-Lockdowns gewesen sein!), existiert schon jetzt zusätzlich noch die rein deutsche Klimaabgabe auf Sprit, Gas und Heizöl. Sie presst Wirtschaft und Bürgern zwar alleine für das Jahr 2021 7,4 Milliarden Euro ab, macht aber damit die deutschen Strompreise teurer, und zwar auf Rekordniveau.

Doch das genügt den Steinzeit-Ökos nicht: Sie wollen Wirtschaft und Verbrauchern final den Rest geben. Wie die „Welt“ berichtet, fordern sie die Verwirklichung einer von der „einflussreichen DenkfabrikAgora Energiewende, einem Ableger des European Climate Institute, ausgetüftelten neue Wahnsinnsidee: Einen „Schattenpreis“, der – so die Zeitung – bei der Bestimmung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses öffentlicher Ausgaben fortan eingerechnet werden soll – und zwei bei „jeglichen Plänen, Gesetzen, öffentlichen Investitionen und Beschaffungen„. Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Staat „nichts baut oder kauft, das nicht mit dem Ziel der Klimaneutralität kompatibel ist.

Steinzeit-Ökos legen mal wieder Axt an Deutschland

Eine Art eingebaute Strafgebühr also für nach klimareligiösem Verständnis unerwünschte Ausgaben – und darunter fallen dann, soviel ist sich, insbesondere auch Infrastrukturmaßnahmen wie Straßen, Brücken, Flugplätze, Bahnstrecken und natürlich auch Gewerbegebiete – nicht hingegen Windräder oder Solarparks. Was immer den „Aktivisten“ missfällt und den Rückfall Deutschlands in die Steinzeit aufhalten könnte, soll also so teuer gemacht werden, dass der Staat am besten gleich die Finger davon lässt.

Die Kosten für diesen verdeckten Kostenterror sind enorm: Mit 195 Euro pro Tonne, dem Vierfachen des jetzigen Preises, würde das „Schatten“-Modell der Klima-Nerds von Agora zu Buche schlagen. Beim Bundesumweltamt gehen staatsalimentierten Theoretikern und grünen Schreibttischtätern diese Berechnungen noch nicht weit genug: Sie möchten auch noch die „Schäden künftiger Generationen“ eingepreist haben – und empfehlen als Schattenpreis „…die Verwendung eines Kostensatzes von 680 Euro pro Tonne CO2„, wie sie in ihrer letzten „Methodenkonvention 3.1“ schreiben.

Finanzielle und wirtschaftliche „Schäden künftiger Generationen“ spielen bei derartigen grotesken Gedankenspielen anscheinend überhaupt keine Rolle… Kein Zweifel: Die Klimaradikalen sind im öffentlichen Dienst angekommen – und machen gemeinsame Sache mit den Aktivisten auf der Straße, um diesem Deutschland endgültig den Rest zu geben. (DM)