Das Afghanistan-Debakel belegt den Niedergang des Westens

Kreidefresser für westliche Kameras: Gestrige Taliban-Pressekonferenz in Kabul (Foto:Imago/KyodoNews)
Talban*innen (Foto:Imago/KyodoNews)

Während die gesamte Welt in einem Chaos aus Corona, Völkerwanderungen, Wirtschaftskrisen und dem Desaster in Afghanistan zu versinken droht, wird in England der Untergang eines ehemals wehrhaften Westens bildlich deutlich. Die Gewaltkriminalität auf Englands Straßen steigt alarmierend an und die Politik setzt ihre Prioritäten darauf, die Streifenwagen in Regenbogenfarben zu lackieren.

Ein Beitrag von Stefan Schubert

Die Meinung des eigentlichen Souveräns im königlichen Großbritannien ist eindeutig. Der starke Shitstorm aus der Bevölkerung tendiert zwischen Unglauben, Wut und Spott. Gerade in Großbritannien, wo die Anzahl der Gang-Morde und Messerstechereien explodiert, sollte die Polizei den Schutz der Bevölkerung intensivieren und nicht zu bunten Streifenpatrouillen bei einer CSD-Demo umfunktioniert werden, so ein Bürger.

Während die Polizei also zu einer regenbogenfarbenen Einhorntruppe transformiert und zum Gespött von muslimischen Gangs und Gewaltverbrechern degeneriert ist, explodiert die Messerkriminalität auf den Straßen. Laut polizeilicher Statistiken stiegen Messer-Gewalttaten auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. In vielen Stadtteilen von London herrschen mittlerweile Zustände wie in den Vorstädten von Paris. Allein in der Gewaltmetropole London wurden in den ersten 7 Monaten dieses Jahres bereits 22 Teenager ermordet.

Der Westen hat das Siegen verlernt

Von der Regenbogen-Polizei in England bis an den Hindukusch liegen zwar geografische Welten, doch thematisch liegen sie eng beieinander. 20 Jahre Krieg, eine sechsstellige Anzahl an direkten Opfern und Millionen indirekter Kriegsopfer, dazu Billionen Dollar und Euro an Steuergeldern, die verbrannt wurden, und nun eine gewaltige Flüchtlingswelle, die sich Richtung Europa und vor allem gen Deutschland in Marsch setzt.

Aus Versehen hatte Horst Seehofer wohl einen seiner wenigen ehrlichen Momente und sprach von bis zu 5 Millionen Flüchtlingen, die sich in Bewegung setzen könnten. Unter ihnen könnte sich eine fünfstellige Anzahl an Islam-Terroristen befinden, die von den Taliban aus den Gefängnissen befreit wurden, wie an dieser Stelle bereits berichtet wurde. Die Bundesregierung bereitet nicht etwa eine konsequente Grenzsicherung und -kontrolle vor, sondern überbietet sich mit Fantasiezahlen von Afghanen, die so schnell wie möglich – ohne Sicherheitsüberprüfung – durch die Bundeswehr direkt nach Deutschland geflogen werden sollen. Die grüne »Kanzlerkandidatin« Annalena Baerbock fordert, »mehr als 50.000 Personen nach Deutschland zu holen«.

Darüber hinaus errichten die Amerikaner zurzeit auf US-Militärstützpunkten in Deutschland Zeltstädte für Afghanen, die durch die US-Armee nach Deutschland geflogen wurden. Deren Anzahl liegt momentan noch bei 4000, die Frage, ob diese Tausende weiter in die USA geflogen oder für immer in Deutschland bleiben werden, erübrigt sich nach den Geschehnissen seit 2015 von selbst.

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Nun zeigen alle mit dem Finger auf die USA und werfen ihnen Versagen und eine Flucht aus Afghanistan vor. Doch entlarvt dieses Denken die Protagonisten selbst. Ihre Weigerung, Fakten anzuerkennen, die ihrem eigenen links-grünen Zeitgeist widersprechen, exakter: formuliert widerlegen, ist das Ur-Übel dieser Politikgeneration. Damit sind ausdrücklich auch CDU-Minister und Frau Merkel gemeint. Während die eigene Polizei zur Deeskalation gegen Clans, Antifa und gewalttätige Migranten angehalten wird, hat die politische Elite keinerlei Probleme, in fremde Länder einzumarschieren und diese zur Demokratie zu bomben, so deren Denkweise.

Doch das afghanische Volk wurde nicht gefragt, ob eine sogenannte westliche Demokratie für sie überhaupt erstrebenswert wäre. Politik und Medien bedienen sich zur Manipulation der deutschen Bevölkerung ihrer üblichen Vorgehensweise. Sie pushen Aktivisten aus der eigenen Blase in den Medien hoch und behaupten dann einen Wechselwillen in Afghanistan, den es in der breiten Masse nie gegeben hat. So löblich das Engagement von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan auch ist, es bildet die absolute Ausnahme in dem 38-Millionen-Volk, das selbst untereinander seit Jahrhunderten in verfeindeten Stämmen, Clans und ethnischen Grenzen aufgeteilt ist. Spricht man mit Soldaten, die mehrfach vor Ort waren, ergibt sich ein gänzlich anderes Bild der Realität. Auch ein privater Militärberater schildert ähnliche Eindrücke in der Jungen Freiheit: »Es ist nun einmal leider so, daß die Taliban die Lebenssicht des Großteils der afghanischen Bevölkerung und von Teilen der Bevölkerung außerhalb des Landes, wie in Pakistan, in Tadschikistan und einigen anderen detailliert widerspiegeln. Das heißt, viele können sich mit den Taliban identifizieren, möchten schnelle Lösungen haben, möchten eine Expansion des Islams. Sie möchten entweder die komplette Scharia oder eine Scharia-ähnliche Gesetzgebung.«

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Muslime wollen in einem Scharia-Staat leben. Muslime befürworten eine Ausbreitung des Islam auch durch Gewalt. Muslime sehen in einer Scharia-Gesetzgebung keine Gefahr, sondern eine harte Hand, die nach ihrer Sozialisation und ihrem Lebensgefühl Ordnung in Anarchie und Chaos bedeutet. Diese Fakten übersteigen jedoch die Vorstellungskraft der »Islam-gehört-zu-Deutschland-Fraktion«. Währenddessen wird in Berlin über eine angeblich »lebendige Zivilgesellschaft« fabuliert, so der Unfähigste aller Unfähigen, Außenminister Heiko Maas, SPD.

Die Realitätsverleugnung von Politik und Medien hat zum wiederholten Male Milliarden von Steuergeldern verbrannt, eine sechsstellige Anzahl von Menschenleben gefordert und eine ganze Region destabilisiert. Während für China und Russland nun die Bahn frei ist, um die immensen Bodenschätze zu fördern, wird der Westen noch lange mit seiner Niederlage und Demütigung beschäftigt sein. Joe Biden ist innenpolitisch genauso erledigt wie die Berliner Eliten. Die Ära Merkel endet nun für alle sichtbar in einem Desaster und aus Afghanistan wird ein radikal-islamisches Land werden – genau wie vor 20 Jahren.

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