Fotoprojekt #ärmelrunter: „Mein Ärmel bleibt unten, weil …“

Bild (https://vonkuhwede.de/aermelrunter/)

„Mein Ärmel bleibt unten, weil …“ ist der Leitsatz des Fotoprojektes „#ärmelrunter und kurz nachdenken“. Das Projekt zeigt Menschen, die sich aus verschiedenen persönlichen Gründen dafür entschieden haben, auf ihre Corona-Impfung zu verzichten.

Das Projekt ist ein freies künstlerisches Projekt, ohne wirtschaftliche, religiöse oder politischen Interessen. Der Leipziger Fotograf Corwin von Kuhwede, der kreative Kopf hinter der Aktion, kritisiert damit die gigantische Regierungs-Impfkampagne „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ und gibt denen ein Gesicht, die sich aus verschiedenen Gründen gegen eine Impfung entschieden haben. Jeder Protagonist vervollständigt den Satz „Mein Ärmel bleibt unten, weil …“ mit seinen ganz persönlichen Gründen.

Es ist – so die Initiatoren – eine Antwort aus der Bevölkerung auf die Regierungskampagne „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ (#ärmelhoch), da diese den Eindruck erweckt, als gehe es den Initiatoren nicht um eine sachliche und objektive Aufklärung der Bevölkerung in Bezug auf eine Impfung, sondern es scheint, als werden mit dieser Kampagne bestimmte wirtschaftliche Interessen gefördert. Durch die Kampagne #ärmelhoch entstehe ein großer sozialer Druck auf Menschen, die das Impfangebot nicht wahrnehmen möchten, so dass nicht mehr von einer wahrhaftig freien Impfentscheidung gesprochen werden kann. Menschen werden durch die Kampagne subliminal beeinflusst.

Das Anliegen aller Beteiligten von #ärmelrunter und kurz nachdenken sei es, das oppositionelle Stimmungsbild in der Gesellschaft aufzugreifen und den Menschen eine Stimme zu geben, die sonst ungehört bleiben, da die Berichterstattung eher einseitig ist und teilweise schon Feindbilder entgegen einer freien Impfentscheidung schürt. Menschen, die aus verschiedenen Gründen das Angebot einer Impfung nicht wahrnehmen möchten, werden aktuell als Minderheit dargestellt und medial und politisch an den Rand der Gesellschaft geschoben.

Um selbst Modell zu stehen, bedarf es weder einer außergewöhnlichen Figur noch eines Zahnpastalächelns. „Wer Interesse hat“, schreibt Kuhwede, „darf sich gern beim Fotografen melden, um sich kostenfrei in Leipzig fotografieren zu lassen. Fotografen und Fotografinnen aus anderen Städten sind herzlich eingeladen, das Projekt in ihrer Stadt fortzuführen, unter Verwendung des Hashtags #ärmelrunter.“

Die komplette Projektbeschreibung und weitere Fotos finden Sie auf der Seite www.vonkuhwede.de/aermelrunter

(SB)