Hat sich Restverstand durchgesetzt? Sächsisches Kultusministerium stoppt Genderirrsinn in Schulen

Gendermainstreaming (Bild: shutterstock.com)
Gendermainstreaming (Bild: shutterstock.com)

Schulen im Freistaat Sachsen ist es künftig untersagt, bestimmte Formen der sogenannten „geschlechtergerechten Sprache“ in der Korrespondenz mit Eltern und Schülern anzuwenden. Nicht nur über diese Teilabsage an den grassierenden Gendermainstreamingblödsinn ist man in LGBTQ-Kreisen hoch empört. Auch dass das Schreiben von zwei Männern verfasst wurde, lässt die Gendermainstreaming-Seelen hochkochen.

Man reibt sich ungläubig die Augen und ist fast schon gewillt anzunehmen, dass es sich hierbei um einer dieser „Fake-News“ handelt. Jedoch scheint es tatsächlich so zu sein, dass sich so etwas wie Restverstand im CDU-geführten Sächsischen Staatsministerium für Kultur finden lässt. Denn: Das Ministerium stoppt den Gebrauch von sinn-und sprachverzerrenden Gendersternchen und sonstigen sprachlichen Gendermainstreamingmist. In einem Schreiben an die Schulleitungen heißt es laut den DNN:

„Die Verwendung von Sonderzeichen wie Gender-Stern, Gender-Doppelpunkt, Gender-Unterstrich oder Doppelpunkt im Wortinneren erfüllt weder die Kriterien für eine gendergerechte Schreibung noch entspricht sie den aktuellen Festlegungen des Amtlichen Regelwerks, welches die Grundlage für die deutsche Rechtschreibung bildet und somit auch für die Schulen gilt”. Diese Zeichen seien in der Schule und in offiziellen Schreiben des Lehrkörpers nicht zu verwenden, heißt es laut DNN weiter.

Dieses Verbot gehe aus einem Schreiben des Hauses von Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hervor. Hierbei vergisst das Magazin Queer nicht zu erwähnen, dass das ministerielle Rundschreiben von „zwei Männern“ verfasst wurde. Bei Zentralorgan der Homo-Lobby zeigt man sich jedoch erleichtert darüber, dass die Autoren nicht darauf beharren, nur männliche Formen zu verwenden. Sie bieten als Alternativen für Gendersternchen und Co. etwa geschlechtneutrale Formulierungen („Lehrkräfte“, „Jugendliche“) oder Paarformen an (die Anschrift des Schreibens lautet: „Sehr geehrte Schulleiterinnen, sehr geehrter Schulleiter“). Auch Passivformen oder Umschreibungen wie „Alle, die dieses Angebot nutzen“ dürften verwendet werden, um nicht nur Männer anzusprechen.

Seit geraumer Zeit bereits ist klar: die deutliche Mehrheit lehnt die Gendersprache in sämtlichen Kontexten ab. So lehnen fast drei Viertel (74 %) die Gendersprache in den Medien ab. Selbst bei weiblichen Befragten und der jüngeren Generation überwiegt die Ablehnung gegenüber dieser links-ideologischen Gesellschaftsumerziehung deutlich.  (SB)