Beatrix von Storch: „Die Linken wollen Millionen Afghanen nach Deutschland holen“

Beatrix von Storch punktete souverän bei "Maischberger" (Foto: Screenshot)

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, war bei der ARD-Talk-Show »Maischberger – Die Woche« zu Gast. Dort diskutierte sie mit Amira Mohamed Ali (Die Linke). Dabei ging es lebhaft zur Sache. Beatrix von Storch stellte mit einer Barrage von Argumenten die Ideologie der Linken und Grünen bloß.

Los ging es mit der Lage in Afghanistan und wie Deutschland darauf reagieren solle. Beatrix von Storch verwies auf die Forderungen der Linken und Grünen, Millionen Afghanen nach Deutschland zu holen. Deutschland habe nicht die Verantwortung für alle Flüchtlinge und Migranten auf der Welt und könne dies auch nicht leisten. Die Nachbarländer von Afghanistan stehen in der Verantwortung.

Die Linken sind dagegen für die Aufnahme aller Flüchtlinge. Das betonte auch Amira Mohamad Ali. Es steht auch in ihrem Wahlprogramm: »Die Linke steht für offene Grenzen für alle Menschen«, heißt es dort. Und: »Abschiebungen lehnen wir ab«.

Auch die Corona-Politik wurde angesprochen. Beatrix von Storch erachtet die Corona-Maßnahmen als unangemessen. Sie spricht sich gegen eine allgemeine Maskenpflicht und gleichzeitig für den Schutz der Risikogruppen aus. Die Impfung sei eine rein private Entscheidung. Amira Mohamed Ali ist dagegen für die Maskenpflicht.

Auch beim Thema Klimapolitik gibt es massive Differenzen: Die Linken-Politikerin Mohamed Ali hält am Ziel »100 Prozent erneuerbare Energien bis 2035« fest. Beatrix von Storch spricht sich klar gegen den Ausstieg aus der Kernenergie aus und plädiert für »Forschung und Entwicklung«. Der linksgrünen Klimaideologie erteilt sie eine Absage. Vollständig auf regenerative Energien umzusteigen, hält Beatrix von Storch für utopisch. Windräder und Sonnenenergie könnten die Energie für die Grundversorgung der Wirtschaft und Gesellschaft nicht liefern.

Zuerst veröffentlicht bei Freie Welt.

 

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