AfD in Thüringen laut Bundestagswahl-Umfrage stärkste Kraft

Björn Höcke (Profilbild Facebook)

In einer Umfrage zu Wahl im Bund liegt die AfD in Thüringen derzeit in der Wählergunst vorn. Selbst das billige Manöver rund um die Neuwahlen des Thüringer Landtages – bespielt von den SED-Erben rund um Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), SPD und Grünen in Tateinheit mit der CDU hat der AfD – wie von dem Altparteienkader geplant – nicht geschadet.

In Thüringen kommt die Alternative für Deutschland (AfD) laut einer Umfrage für die Bundestagswahl auf 22 Prozent der Wählerstimmen.

Laut Insa-Umfrage im Auftrag der Funke-Mediengruppe belegt die von Björn Höcke geführte AfD in Thüringen Platz eins. Dahinter die SPD mit 21 Prozent. Die CDU erreicht in Thüringen nur noch 18 Prozent, die Linke ebenfalls. Die FDP kommt auf 9 Prozent, die Grünen auf 5 und die sonstigen Parteien auf sieben Prozent.

Bei der vergangenen Bundestagswahl stellte noch die Union mit 28,8 Prozent  vor der AfD mit 22,7 Prozent die stärkste Kraft in Thüringen. Die Linke lag bei 16,9 Prozent, die SPD kam damals nur auf 13,8 Prozent. Die FDP hatte 7,8 Prozent der Stimmen erhalten, die Grünen kamen auf magere 4,1 Prozent.

Eigentlich sollte es 2020 nach der, durch Angela Merkel aus dem fernen Südafrika die Wahl eines rückgratlosen Liberalen, mit Hilfe von AfD-Stimmen zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt, binnen eines Jahres Neuwahlen geben. Jedoch wurde in Thüringer wieder einmal durch die Altparteien die lange Liste gebrochener Versprechen verlängert. Erst sollte es – ein Jahr nach Merkels diktatorischem Eingreifen im Frühjahr – 2021 Neuwahlen geben. Dann wollte die Minderheitsregierung rund um den Sozialisten  Ramelow samt seiner SED-Erbenbande, zusammen mit den Genossen aus den Reihen der SPD und Grünen in Tateinheit mit der CDU, Neuwahlen dann – aus billigen wahltaktischen Gründen – an die Bundestagswahl im September ankoppeln. Denn: Fast alle Beteiligten dieser Schmierenkomödie, außer der AfD, hofften so auf mehr Stimmen. Jedoch – nachdem offensichtlich vor allem CDUler um ihre Mandate bangten – kam auch dieser Kuhhandel und somit keine Parlamentsmehrheit für erneute Wahlen zustande.

Björn Höcke erinnert nach der geplanten Landtagsauflösung und dem durch die Thüringer AfD-Fraktion beantragten, konstruktivem Misstrauensvotum gegen Ramelow: „Am 27.10.2019 haben die Thüringer Wähler Rot-Rot-Grün abgewählt.“ Mehr noch: „Um die AfD zu bekämpfen, zerstören sie die parlamentarische Demokratie.“

Und nun stellt sich heraus, dass selbst diese, einer Bananenrepublik würdigem Ränkespiel den Altparteien nichts genutzt hat. AfD in Thüringen stellt laut Umfragen –  knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl – die stärkste Kraft in Thüringen.

Feroz Khan setzt sich im nachfolgenden Video mit Björn Höcke auseinander:

(SB)