Grünen-Politikerin Horn beschädigt CDU-Plakate – Jetzt haucht sie ein „Sorry“

Katharina Horn (Bild: Arne Jeschal; siehe Link; Creative-Commons-Lizenz)
Katharina Horn (Bild: Arne Jeschal; siehe Link; Creative-Commons-Lizenz)

Katharina Horn, auf Platz zwei der Landesliste der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern und Kandidatin für den Bundestag, zeigt, was grüne Gestalten wie sie so von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit halten: Weil ihr die Aussagen nicht gefallen, bestückt die grüne Horn Wahlplakate der politischen Konkurrenz mit Aufklebern und flüchtet dann vor der Polizei. Nachdem der Staatsschutz ermittelt und eine Anzeige erstattet wurde, gibt es nun eine sagenhaft blöde Entschuldigung von der grünen Möchte-gern-Bundestagsabgeordneten.

„Korrupt“ ist auf acht Wahlplakaten der CDU im Raum Greifswald zu lesen. Auch vier FDP-Plakate waren betroffen. Verantwortlich dafür: die auf Platz zwei der Landesliste der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern platzierte Bundestagskandidatin der Grünen, Katharina Horn. Die Kampf-Grüne soll laut Bericht des Nordkuriers in der vergangenen Woche kurz vor Mitternacht, auf den Schultern eines Mannes sitzend, Wahlplakate der politischen Konkurrenz durch Aufbringen von Aufklebern mit besagtem Spruch beschädigt haben. Als sie den Streifenwagen bemerkten, sollen die beide Guerrilla-Grünen einen Fluchtversuch unternommen, aber dann nach ein paar Metern eingeholt worden sein. In einem Rucksack fanden die Beamten über 100 weitere „korrupt“-Aufkleber. Die Polizei erstattete gegen die beiden Personen wegen Verdacht auf Sachbeschädigung Anzeige. Da es sich hier um eine politische motivierte Straftat handelt, ermittelte dann auch korrekterweise der Staatsschutz.

Nach Rückfrage der Zeitung beim Sprecher der Grünen Mecklenburg-Vorpommern gab man dort die Unwissenden. Man habe, „keine Kenntnis von der Anzeige“. Die Frage, ob Horn von der Polizei bei einer Sachbeschädigung erwischt wurde, beantwortete die Partei nicht. Für eine Stellungnahme waren die Grünen ebenfalls nicht bereit.

Nun scheint die 23-jährige grüne Möchte-gern-Bundestagsabgeordnete und Landessprecherin der Grünen Jugend – nur mal so wegen Vorbildfunktion und so – dann doch irgendwie Muffensausen bekommen zu haben. Denn auf ihrem Facebook-Accout ist nachfolgende, sagenhaft blöde Entschuldigung zu lesen:

Nun kommen auch ihre grünen Genossen mit Stellungnahmen um die Ecke. So ihr  Landesvorstand: „Sie sieht selbst, dass – bei allem Unmut über die CDU-Politik – die Grenze zur Unfairness klar überschritten wurde“, so die Erklärung des Grünen-Landeschef Ole Krüger.

Die Plakatüberkleberin Horn ist direkte Konkurrentin von Merkel-Zögling Philipp Amthor. Der CDUler war die Hauptfigur im Lobbyskandal um das New Yorker Unternehmen Augustus Intelligence und stand im vergangenen Jahr unter Bestechlichkeitsverdacht. Interne Unterlagen zeigten zwar, wie der Abgeordnete dem damals neu gegründeten Start-up Zugang zum Bundeswirtschaftsministerium verschaffte. Jedoch stellte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin das Verfahren Amthor wegen Bestechlichkeit und Bestechung von Amtsträgern ohne Ermittlungen ein. Zum aktuellen Plakat-Vorfall vermeldet Amthor: „Wer mutwillige Sachbeschädigung für eine Petitesse hält, ist für den Bundestag offensichtlich nicht geeignet.“

AfD-Landeschef Leif-Erik Holm, der ebenfalls in Vorpommern für den Bundestag kandidiert, konstatiert: Dass eine prominente Grünen-Kandidatin offenbar dabei erwischt wurde, wie sie Wahlplakate der politischen Konkurrenz beschädigt, entlarvt diese Möchtegern-Moralisten endgültig als völlig demokratieunfähig oder -unwillig. Zudem handelt es sich dabei nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine politisch motivierte Straftat. Frau Horn sollte unverzüglich von ihrer Kandidatur zurücktreten. Wer sich so gegenüber dem Eigentum anderer vergreift, wird seiner Vorbildfunktion nicht gerecht und sollte sich besser nicht als Volksvertreter bewerben. (SB)