Islamischer Terroranschlag in Neuseeland – Ministerpräsidentin versucht zu verharmlosen

Bild: Von bibiphoto / shutterstock.com
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Nahe der neuseeländischen Stadt Auckland hat die Polizei einen bewaffneten Angreifer erschossen. Der sri-lankische Dschihadist hatte zuvor mindestens sechs Menschen in einem Supermarkt verletzt. Der Muslim war den Sicherheitsbehörden bekannt. Premierministerin Ardern spricht von einem Terroranschlag.

Der Angreifer sei von Sicherheitskräften erschossen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Mindestens sechs Menschen seien in dem Ort New Lynn südwestlich des Stadtzentrums verletzt worden, einige davon schwer, berichtete der Sender Radio New Zealand unter Berufung auf die Hilfsorganisation St. John. Anwohner berichteten neuseeländischen Medien von Panik und Schreien. Die Polizei, die mit einem Großaufgebot und einem Hubschrauber im Einsatz war, sperrte das Gebiet um das Einkaufszentrum LynnMall großräumig ab.

Bei dem Messerangriff handelt es sich nach Angaben der Behörden um eine Terrorattacke. Verantwortlich sei ein „gewalttätiger Extremist“, sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Freitag bei einer Pressekonferenz. Der Täter, dessen Name von den Behörden nur mit „S“ angegeben wurde, war in der Vergangenheit schon wegen der Planung eines Messerangriffs von der Polizei verhaftet worden. Er war als eine ‚Gefahr für die öffentliche Sicherheit eingestuft worden, nachdem er zweimal große Jagdmesser gekauft hatte und IS-Videos besaß. Erst kürzlich war er aus dem Gefängnis entlassen worden und stand seither unter ständiger Überwachung der Sicherheitsbehörden.

Die Islamverharmloserin betonte, dass der Mann vom „Islamischen Staat“ inspiriert und den Sicherheitsbehörden bekannt gewesen sei. Der sri-lankische Staatsbürger sei rund um die Uhr überwacht worden. Ardern erklärte weiter auf fahrlässige Weise: „Was heute passiert ist, war verabscheuungswürdig, es war hasserfüllt, es war falsch“. Dahinter stecke kein Glauben, sondern „eine Ideologie, die hier von niemandem unterstützt wird.

Erst im Mai hatte es in einem anderen Supermarkt der Kette eine Messerattacke mit fünf Verletzten gegeben. So viel zu Arderns Islamappeasment. (SB)