Britische Impfkommission: Keine flächendeckende Impfung von 12- bis 15-Jährigen

Impfung (Bild: shutterstock.com/ Von anyaivanova)
Impfung (Bild: Imago/ Von anyaivanova)

Während die STIKO in Deutschland dem Druck der Corona-Regierung nachgegeben hat und die Impfung Jugendlicher empfiehlt, lehnt die britische Gesundheitsbehörde Public Health England die flächendeckende Impfung von 12- bis 15-Jährigen ab. Man habe Zweifel bei der Impfung für Jugendliche unter 16 Jahren. Die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien für gesunde Menschen diese Altersgruppe marginal. 

Erst in der vergangenen Woche hatte das britische Gesundheitsministerium mitgeteilt, sich auf die flächendeckende Impfung der 12- bis 15-Jährigen im größten Landesteil England vorzubereiten.

Nun teilte die britische Impfkommission (JCVI) überraschend mit, sich gegen eine flächendeckende Corona-Impfungen von 12- bis 15-Jährigen auszusprechen. Die Kommission erweiterte zwar ihre Impfempfehlung für an Herz, Lunge und Leber erkrankte Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe, eine allgemeine Impfempfehlung wollte sie aber nicht aussprechen. Zur Begründung zur überraschenden Entscheidung hieß es in einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde, die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien für gesunde Menschen dieser Altersgruppe marginal. Zudem verwies die Kommission auf Hinweise eines Zusammenhangs zwischen Herzmuskelentzündungen und mRNA-Impfstoffen, deren Langzeitfolgen noch nicht abschätzbar seien.

Ob die britische Regierung der Empfehlung der Impfkommission folgen wird, war zunächst unklar. Die medizinischen Chefberater der britischen Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland sollen nun eine endgültige Empfehlung aussprechen. Dabei sollen neben der individuellen Gesundheit auch weitere Gesichtspunkte wie die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs einbezogen werden.

In Deutschland hatte sich die Ständige Impfkommission (STIKO) Mitte August rückgratlos dem Druck der Merkel´schen Corona-Regierung gebeugt und – obwohl sich der unglaubwürdige Verein vorab dagegen aussprach – dann doch für das Verimpfen von unausgetesteten Vakzinen stark gemacht, die nun Kindern ab zwölf Jahren verabreicht werden. (SB)