Die ZEIT, die SPD und der Kindergipfel

Die unabhängige und nicht im Geringsten irgendwie mit den Sozialdemokraten verbandelte ZEIT gab kürzlich dem Hamburger SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher Gelegenheit, auf dem „Leo-Kindergipfel“ mit fünf ausgesuchten Schülern zu sprechen.

Das Ergebnis kann man im oben angezeigten Video betrachten.

Da sitzen sie im Publikum und müssen Abstand halten. Auf der Bühne fehlt natürlich nicht das obligatorische Quotenkind, das so gar nicht die Mehrheit der von ihm repräsentierten Minderheit vertritt. Aber geschenkt.

Die geringen Aufrufzahlen des Videos rühren einerseits daher, dass es „ungelistet“ bei Youtube eingestellt worden ist und andererseits, weil Jugendliche sich keineswegs so für Politik interessieren, wie es uns Medien und Parteisoldaten weis machen wollen. Die ZEIT ist die denkbar schlechteste Plattform dazu, Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Aber der freundliche Sozialdemokrat weiß dafür eine Lösung: Tschentscher will sich zukünftig im Rahmen von Schulbesuchen häufiger mit den Kindern der Stadt direkt austauschen. „Ich würde gerne regelmäßig, alle zwei Monate, in eine Schulklasse kommen und mit den Kindern selber sprechen.“

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