Neuer Höchsstand der illegalen Einreise: Sie kommen in Scharen aus der Türkei

Die "Lifeline" beim munteren "Seenotretten" (Bild: Imago)

Die illegale Masseneinwanderung aus der Türkei in die EU ist in der vergangenen Woche auf dem höchsten Stand seit Anfang März 2020 angelangt. Die in Deutschland eingereichten Asylanträge steigen ebenfalls in neue Höhen. 

Angeblich habe die „Corona-Krise“ die illegale Migration aus der Türkei in der letzten Zeit zurückgehen lassen. Nun steige der „Migrationdruck“ an den Außengrenzen der EU wieder massiv an. Laut eines „vertraulichen Reports“, von dem die Welt berichtet, seien in diesem Jahr bislang 4577 Menschen aus der Türkei auf die nur wenige Seekilometer entfernten griechischen Inseln übersetzten oder sind über die Landesgrenze – offensichtlich ungehindert – nach Griechenland eingewandert.

An den italienischen Küste landeten noch mehr Migranten an, nämlich 4739 Menschen, die ebenfalls aus der Türkei kommend, über die ungesicherten EU-Außengrenzen, hereinmigrierten. Allein 670 sollen es nur in der letzten Woche gewesen sein. Noch viel mehr – angeblich  3236 –  setzten von der nordafrikanischen Küste nach Italien über. Somit kamen in diesem Jahr schon 39.183 Migranten auf der zentralen Mittelmeerroute an, 83 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und sieben Mal mehr als 2019. In Spanien wurden bisher 20.500 Illegale gezählt. Ein Plus von 47 Prozent.

Nach wie vor ist das Zielland der Migration Deutschland. So war der Juli mit rund 12.200 Erstanträgen der zugangsstärkste Monat seit Januar 2020. Nachdem die Bundesrepublik bereits die größte afghanische Diaspora außerhalb Zentralasiens beherbergt (280.000 Menschen), stellen die Afghanen – wie bereits im vergangenen Jahr – nach Syrern die größte Gruppe, die vom deutschen Steuerzahler rundumversorgt und von der deutschen Gesellschaft integriert werden muss.

Im Asylwunderland Deutschland wurden bis Ende Juli sagenhafte 72.000 Asyl-Erstanträge gestellt. Dies überwiegend von Migranten, die aus anderen EU-Ländern unerlaubt einreisten. Während der deutsche Corona-Bürger auf Schritt und Tritt „pandemiebedingt“ überwacht wird, können Illegale –  die  bereits in Griechenland entweder bereits abgelehnt oder gar anerkannt wurden, nach Deutschland „hereinflüchten“. Seit 2013 wurde in Deutschland, so die Welt weiter, durchgängig die 100.000er-Marke überschritten. Und das auch im Corona-Jahr 2020, in dem zeitweise nur noch wenige Menschen über die EU-Außengrenzen einreisten.

Dennoch sei die Lage an den EU-Außengrenzen ruhiger als in den Jahren der Migrationskrise rund um 2015, weiß die Welt zu der Massenmigration zu berichten und hält dies mutmaßlich für eine beruhigende Nachricht. (SB)