Jetzt wird auch noch in den Integrationskursen gefixt

Moscheen als Fixerstuben? (Symbolfoto: Von ESB Professional/Shutterstock)

Berlin – Ginge es nach den Coronazis, würden sämtliche öffentliche und geförderte Einrichtungen zu Fixerstuben umfunktioniert. Damit man zumindest jetzt erstmal die impfunwilligen Migranten an die Nadel bringen kann, gibt es diesbezüglich einen neuen Vorstoß:

Um die Corona-Impfungen weiter voranzutreiben und gezielt Angebote für Einwanderer zu schaffen, will Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) die Impfkampagne auf Integrationskurse ausweiten. „Integrationskurse müssen genutzt werden, um über die Corona-Schutzimpfung aufzuklären und ein niedrigschwelliges Impfangebot zu machen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). Es sei wichtig, sachlich über die Corona-Schutzimpfung aufzuklären und Falschinformationen und Verschwörungstheorien damit klar zu entkräften – das gelinge am besten im persönlichen Gespräch, so Widmann-Mauz.

„Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie das gelingen kann, vom Hinweis auf den Impfbus vor der Tür, über die Kooperation mit kommunalen Impfangeboten, bis hin zur Impfärztin, die direkt den Kurs besucht“, erklärte die CDU-Politikerin. „Wir müssen jetzt alle Kräfte mobilisieren, um die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen. Denn je mehr sich jetzt impfen lassen, desto sicherer kommen wir durch Herbst und Winter“, sagte Widmann-Mauz.

Die Menschen müssten dort erreicht werden, wo sie sich tatsächlich aufhalten – „ob beim Einkaufen, beim Arzt, in der Apotheke oder eben im Integrationskurs“. Zustimmung zu dem Vorstoß der Staatsministerin kommt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtshilfe (BAGFW). Da gerade Sprachbarrieren die Vermittlung von Informationen im Bereich der Gesundheitsversorgung schwierig machten, sei es sinnvoll, in den Integrationskursen über die Impfung zu informieren und aufzuklären, sagte BAGFW-Präsident Ulrich Lilie.

„Wir ermutigen alle Menschen, sich impfen zu lassen. Für eine hohe Zustimmung zur Impfung ist – wie wir gelernt haben – ein niedrigschwelliger Zugang zu Information und Impfung entscheidend.“

Natürlich ist das wieder – typisch – halbherzig. Um diese Menschen tatsächlich zu erreichen, wo sie sich tatsächlich aufhalten, müssten die Drogenbarone die Moscheen stürmen. Aber dafür wird es mit Sicherheit kein grünes Licht geben. (Mit Material von dts)