„Fauci hat gelogen!“ 900 Seiten Akten belegen: US Regierung hat Wuhan Labor finanziert

"Fledermausfrau" Dr. Shi Zehngli am WIV; Foto: Screenshot

Neu enthüllte Dokumente belegen, dass die US-Regierung die Corona-Fledermausforschung am Wuhan Institut für Virologie finanziert hat. Der US-Coronapapst und Drosten-Kollege Dr. Anthony Fauci hat dies unter Eid bestritten. Senator Rand Paul fordert ein Strafverfahren.

Das linke Portral The Intercept hat 900 Seiten Korrespondenz zur Zusammenarbeit des WIV, der US-Regierung und der EcoHealth Alliance veröffentlicht, die es aufgrund eine Informationsfreheitsanfrage erhalten hat.

Das US National Institute of Health hat demnach der EcoHealth Alliance von Peter Daszak 3,1 Mio. Dollar für die Corona-Forschung zur Verfügung gestellt, darunter 666.422 $  für die Studie Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence, eine großangelegte Studie, um tausende Fledermausviren nach potenziell beim Menschen ansteckenden Keimen zu untersuchen.

Die Förderung wurde für den Zeitraum 2014 bis 2019 bewilligt und 2019 verlängert, aber im April 2020 von der Trump-Regierung eingefroren. Eine zweite Finanzierung der EcoHealth Alliance für den Forschungsantrag Understanding Risk of Zoonotic Virus Emergence in Emergent Infectious Disease Hotspots of Southeast Asia wurde im August 2020 verliehen und läuft immer noch.

599.000$ gingen vom NIH an das Wuhan Institut für Virologie, um Fledermaus-Coronaviren zu finden und zu verändern, damit sie potenziell auf den Menschen übertragen werden können, so der Intercept. Der Forschungsantrag nimmt die Gefährlichkeit dieser Versuche zur Kenntnis: »Die Arbeit vor Ort beinhaltet das höchste Risiko einer Ansteckung mit SARS oder anderen CoVs, bei der Arbeit in Höhlen mit hohem Fledermausaufkommen und der Gefahr, Fäkalstaub einzuatmen.«

»In diesem Forschungsantrag nimmt die EcoHealth Alliance zur Kenntnis, wie gefährlich diese Forschung ist,« so die Molekularbiologin Alina Chan zum Intercept. »Sie reden ständig über die Gefahr, dass Menschen gebissen werden – und sie haben darüber Buch geführt. Hat die EcoHealth Alliance diese Unterlagen noch? Und wie können Sie da einen Laborursprung der Corona-Pandemie ausschließen?«

Anthony Fauci hatte im Mai unter Eid dementiert, die sogenannte »Funktionsgewinn«-Forschung am WIV finanziert zu haben. Der Molekularbiologe Dr. Richard Ebright sagte auf Twitter, »Diese Dokumente belegen, dass sie Behauptungen des NIH-Direktors Francis Collins und des NIAID-Direktors Anthony Fauci, das NIH habe keine Forschung an Funktionsgewinn oder potenziell pandemischen Pathogenen unterstützt, nicht der Wahrheit entsprechen.«

Der Senator aus Kentucky Rand Paul forderte das Justizministerium auf, gegen Fauci zu ermitteln. Senator Josh Hawley aus Missouri forderte Fauci zum Rücktritt auf.

Auch in Deutschland werden hochriskante Experimente an künstlich mutierten Coronaviren durchgeführt, sogar mitten in Berlin an der Charité des Prof. Christian Drosten. Drostens Kollege Stephan Becker schrieb 2017, dass der »Deutsche Ethikrat« die »Notwendigkeit sehe, dass der Gesetzgeber die Forschung an möglicherweise Pandemie-auslösenden Krankheitserregern durch zusätzliche gesetzliche Maßnahmen, etwa Beratungspflichten, regelt.« Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Leopoldina setzten dagegen »auf die Selbstregulierung und die Selbstreflexion der Wissenschaften.« Lynn C. Klotz und Edward J. Sylvester nannten 2012 die Risiken einer menschengemachten Pandemie »inakzeptabel« und sprachen sich gegen weitere Experimente an »potenziell pandemischen Pathogenen« (PPPs) aus.

Drosten war am 1.2.2020 als einer der ersten Forscher weltweit an der Telefonkonferenz beteiligt, die von Fauci und Daszak organisiert wurde, um die Laborursprungstheorie ohne Beweise als »Verschwörungstheorie« zu diffamieren, wohl um die eigene Mitverantwortung zu verbergen. Drosten argumentiert bis heute immer noch, dass ein Laborursprung unwahrscheinlich sei.

Die EU hat das Wuhan Institut für Virologie 2019 mit 88.436€ für das »Europäische Virusarchiv« EVAg gefördert. Der EU-Abgeordnete Joachim Kuhs richtete eine Anfrage an die EU Kommission, um zu erfahren, ob die EU seit 2014 an Fledermaus-Coronavirusforschung beteiligt war, und in welcher Höhe die EU das Wuhan Institut für Virologie, die EcoHealth Alliance und den Wellcome Trust gefördert hat. Seine Kollegin Christine Anderson fragte die EU Kommission am 2.6.2021, welche Informationen sie über den Ursprung des SARS-CoV-2 Virus erhalten habe, und wie sie die »gegenwärtige Desinformation über den Ursprung von SARS-Cov-2« bewertet.

Senator Tom Cotton: „Fauci muss strafrechtlich untersucht werden!“

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