Corona-Palmer hetzt gegen Ungeimpfte: „Entlassungen im Notfall möglich“

Boris Palmer setzt jetzt auch auf Corona-Maßnahmen forever (Foto:Imago/Ulmer)

Boris Palmer, immer wieder auffällig mit „ungrünen“ Aussagen – die er jedoch, lässt das mediale Interesse nach, dann wieder relativiert – ist längst schon auf den rasenden Corona-Irrenzug aufgesprungen. Palmer legt bei der Hetze gegen Ungeimpfte noch eine grüne Schippe oben auf und droht bei der Plapperrunde „Maybrit Illner“ mit Entlassungen, sollte eine Impfpflicht für bestimmte Berufe nicht eingehalten werden. Nach diesem diktatorischen Ausfall darf Palmer nun sicherlich Mitglied bei den Grünen bleiben.

Die öffentlich-rechtliche Politshowmoderatorin Maybrit Illner, in der DDR als SED-Mitglied im Roten Kloster, der DDR-„Journalisten“schmiede, ausgebildet und daher bestens mit totalitären Maßnahmen vertraut, lud sich zu ihrem Corona-Talk am Donnerstag neben Klaus Holetschek (CSU) und – wieder einmal den unvermeidbaren Corona–Karl-Lauterbach (SPD), sowie die Soziologin Jutta Allmendinger und den Mediziner Stefan Kluge ein. Zu der vom Niveau her weiter unten angesiedelten Runde gesellte sich auch der grüne Oberbürgermeister von Thüringen, der angebliche „Rebell“ Boris Palmer.

Nachdem Coronaheulboje Lauterbach wieder einmal seine Weltuntergangszenarien in den öffentlich-rechtlichen Kanal blasen durfte, kam auch Palmer, via Schalte, zu Wort. Vornehmlich den liberalen, den freiheitsliebenden Grünen gebend, sprach sich Palmer gegen finanziellen Druck auf Ungeimpfte aus. „Wenn man das Ziel hat, die Pandemie in den Griff zu bekommen, ist das kontraproduktiv.“ Durch kostenpflichtige Tests reduziere sich die Wahrscheinlichkeit, Infektionen zu entdecken. „Das kostet uns effektiv sehr viel mehr“, so Palmer, um dann mit seiner totalitären Forderung um die grüne Ecke zu kommen.

Während der CSU-Funktionär und Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, welcher der Mehrheit der Ungeimpften unterstellt, träge Säcke zu sein, die nur zu faul sind, sich auf den Weg zur nächsten Coronaspritze zu machen und diese „träge Masse“ durch „Maßnahmen wie das Ende der Lohnfortzahlung“ zur Impfung „bewegt“ werden könnte, hat Palmer noch ganz andere Ideen: In bestimmten Berufsgruppen wie etwa der Pflege halte er eine Impfpflicht für richtig. Im Zweifel müsse man diese mit strengen Regeln durchsetzen. Palmer konkretisiert seine totalitären Forderungen:

Wer sich trotz Pflicht nicht impfen lassen würde, müsste die eigenen Urlaubstage dafür einsetzen, zu Hause zu bleiben. „Dann stellt man sie unbezahlt frei und wenn es dann immer noch nicht greift, ist auch mit Abmahnung und Entlassung im Notfall arbeitsrechtlich alles möglich“, so der Vollblut-Grüne.

Nach diesem diktatorischen Ausfall darf Palmer nun sicherlich Mitglied bei den Grünen bleiben und wird fest in die grünen Corona-Arme von Baerbock, die ihm jegliche Unterstützung versagt und ein Parteiausschlussverfahren gegen Palmer erwogen hatte, geschlossen.  (SB)