Balla balla? Grüne posiert mit Maschinengewehr für Peschmerga

Grüne Kurden-Kämpferin Vaniessa Rashid (Bild: Pressefoto „Grüne München, Andreas Gregor“ )
Grüne Kurden-Kämpferin Vaniessa Rashid (Bild: Pressefoto „Grüne München, Andreas Gregor“

Die „junge Kurdin“ Vanessa Rashid, Bundestagswahl-Kandidatin der Grünen für den Münchner Wahlkreis Ost, posiert mit Maschinengewehr der Peschmerga. Die grüne Rashid hat mittlerweile die Fotos von Instagram gelöscht und wartet mit einer mehr als nur zweifelhafter Erklärung auf.

Vaniessa Rashid – ja, die 30-Jährige hat irgendwas mit Politikwissenschaften studiert und engagiert sich als Integrationsbeauftragte gegen Rechtsextremismus – wurde von ihren grünen Genossen als Kandidatin für das Direktmandat für den Münchner Osten ins Rennen geschickt. Obwohl die Grünen immer wieder scharf kritisieren, wenn Menschen auf ihren Migrationshintergrund reduziert werden, gilt das im Fall der Kandidatin Rashid natürlich nicht. Mit „Junge Kurdin will in den Bundestag“ wird mit dem „Migrationspfund “ gewuchert, was das Zeug hält. In der grünen Hochburg wurde der Migrationsbonus der Kurdin damit belohnt, dass sie die Ex-Grünen-Vorsitzende und Biodeutsche Margarete Bause aus der Bundestagskandidatur kegeln konnte.

Nun tauchten Bilder der „jungen Kurdin“ auf, die Rashid zeigen, wie sie mit schweren Kriegswaffen martialisch posiert. Ebenfalls hievte sich Rashid in einen Schützengraben, um sich dort,  ebenfalls mit einem Maschinengewehr bewaffnet, ablichten zu lassen. Auf einem Gruppenfoto posiert sie mit bewaffneten Soldatinnen. Oder salutiert mit rotem Barett und Kurdistan-­Fahnen.

Die Aufnahmen, welche die grüne Rashid in einem kurdischen Kampfgebiet zeigen, wurden zwischenzeitlich von ihrem Instagramaccount gelöscht. Der Bild-Zeitung liegen die Bilder jedoch ebenso vor wie „dem Internet“:

Die Bildzeitung fragte bei der grünen Peschmerga-Kämpferin nach, warum sie – nachdem sie doch der grünen Friedenspartei angehört – mit Kriegswaffen posiert. Die mehr als unglaubwürdige, aber korrekt gegenderte Antwort über ihren Besuch der Peschmerga“: Man verteidige Kurdistan „gegen die Terrorherrschaft des sogenannten Islamischen Staats“. Rashid: „Der Besuch fand kurz nach der Befreiung der Jesid*innen statt“. Welche Befreiung das genau gewesen sein soll, das beantwortet der grüne Kurdenimport der Zeitung nicht. Klar ist, so Bild weiter: Die jesidische Gegend um die große Stadt Sindschar wurde erst im November 2015 von den Peschmerga befreit – sieben Monate nach Rashids Reise. Und warum löschte sie die Fotos? Sie fürchtete, so Rashid, dass die Fotos „falsch interpretiert werden“. Dünner geht es eigentlich nicht.

Vor wenigen Tagen noch bespielte Rashid ihren Mihagru nach Leibeskräften bei einem Wahlkampfposing mit Annalena Baerbock in München:

Einmal mehr wird klar: So wie es den Grünen in ihrer politischen Agenda nie um Umweltschutz ging und geht, ging und geht es ihnen nicht um Frieden.

In den sozialen Medien wird dann doch die eine oder andere Frage an die grüne Kurdenkämpferin gestellt:

„Welche Verkehrsform, würde die PKK Vorziehen für zum Beispiel Terroranschläge oder Drogenschmuggel? Werden Kinder in Bussen oder Transporter entführt? Da sie ja gute Beziehungen pflegen, müssten sie ja auch die Antworten kennen?“

„Was ist das bloß ein Land und eine Partei, wo Personen, die offen den Terror in einem (Partner) Land unterstützen und auch noch für den Bundestag kandidieren dürfen!“

„Die richtige Antwort lautet keine Partei oder eine Kandidatin wie Sie zu wählen, die offen die Terrororganisation PKK unterstützt und die Integrität des Türkischen Staates untergräbt.“

„Mein Lieblingsbild von Ihnen ist das mit dem Maschinengewehr 🙂 Posten Sie das doch mal!“

(SB)