Corona pervers: Erster Wirt will nur noch Geimpfte ins Bierzelt lassen

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Es klingt pervers, ist aber nur konsequent. Rechtzeitig zum „kleinen Oktoberfest“ in Berlin-Schlachtensee (das Original auf den Wiesn in München fällt ja noch mal aus), will ein Wirt noch noch Geimpfte ins Bierzelt lassen. Genesene, Getestete und Gesunde müssen also draußen bleiben – 3G für’n Arsch sozusagen.

Der „Bild“ erklärt Wirt Josef Laggner warum er den Harten heraushängen muss:

„Ich bin nicht daran interessiert, Gäste auszuschließen. Aber mit der 2-G-Regel müsste ich kontrollieren, wann ein Genesener infiziert war. Und dann soll ich einschätzen, ob die Immunabwehr gegen das Virus noch ausreichend ist. Das kann und will ich nicht. Ich bin kein Arzt, sondern Gastronom.“

Genauso ist es und genau deshalb werden diese G-Regelungen die Gastronomie weiter schädigen und zerstören.

Nur, was Laggner offensichtlich nicht weiß oder ignorieren will, ist die Tatsache, dass auch Geimpfte das Virus verbreiten können. Mag ja sein, dass sie dann nicht mehr so schwer erkranken, aber sie werden es nach einem Gaudi in Laggners Bierzelt dann trotzdem unter die Leute bringen. Von daher ist diese Aussage ebenso deppert:

„Die Politik braucht es jetzt nicht mehr. Es gibt einen Impfstoff. Und mit dem können wir alle unsere Freiheit, unseren Spaß und unsere Feste wiederhaben.“

Man wird den Wirt daran erinnern, wenn die Zahl der Infizierten wieder steigt, weil sich zu viele Geimpfte – getrennt von den Bösen dieser Welt – amüsieren, schunkeln, tanzen und zuprosten und dann als Super-Spreader die Welt beglücken.