Es geht nur ums Geschäft: Ausschluss Ungeimpfter billiger als Lockdown

Impfung (Bild: shutterstock.com)
Impfung (Bild: shutterstock.com)

Welche Perversionshöhen die Dämonisierung Ungeimpfter mittlerweile erreicht hat, das zeigt eine aktuelle Gefälligkeitsstudie des Leibnitz-Instituts in Essen. Dort wurde errechnet, dass „Beschränkungen“ nur für Ungeimpfte deutlich kostengünstiger wären, als ein erneuter Lockdown. Offensichtlich haben im Corona-Machtrausch Grundrechte nicht nur ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern auch einen Preis bekommen. Nur noch pervers. Nur noch abartig. Nur noch gefährlich. 

Das Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, die Grundfinanzierung des Ladens wir zu 100 Prozent staatlich finanziert, liefert wie bestellt: Einer aktuellen Studie des RWI zufolge würde ein erneuter Lockdown für alle Bundesbürger einen viermal so hohe finanziellen Schaden verursachen wie ein Ausschluss Ungeimpfter.

Wie das „Handelsblatt“ berichtete, würden die „Einschränkungen“ – je nach Ausgestaltung – zwischen 6,5 und 52 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten. „Leidtragende“ wären laut dem RWI „kontaktintensive Dienstleistungen“ wie Restaurants, Tourismus, Kunst und Kultur. Der Schaden, der bei Schließungen verursacht würde, die für alle Bundesbürger gelten, betrüge demnach 52 Milliarden Euro. Würde die Politik nur den Ungeimpften den Zugang zu bestimmten Orten verwehren und eine 2G-Regelung einführen, läge die Wertschöpfung dem Bericht zufolge 13 Milliarden Euro geringer, sofern es bei dem aktuellen Impftempo bleibt und die Kaufkraft zwischen Geimpften und Ungeimpften gleich ist.

Wenn sich Ungeimpfte „freitesten“ können, sei der wirtschaftliche Effekt vor allem von den Preisen für die Tests abhängig. Würde die Hälfte der Ungeimpften sich freitesten lassen, um weiter kontaktintensive Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, läge der Wertschöpfungsverlust bei 6,5 Milliarden Euro.

„Eine klare Aussage der Politik für 2G etwa könnte jetzt Unsicherheit abbauen, wenn auch auf Kosten der nicht Geimpften“, so die kritiklose Aussage vom Ifo-Präsidenten zu der nur noch als pervers zu bezeichnenden Bepreisung von Grundrechten.

In den Kommentarbereichen macht sich über diese Perversion aktuell massiver Unmut breit:

„Ein Wirtschaftssystem, in dem es rentabler ist, Menschen auszugrenzen, wenn sie keine Versuchskaninchen – Originalton Herr Scholz – sein wollen, hat jegliche Daseinsberechtigung verloren.“

„2-ter Versuch, das ist weit unter der Gürtellinie, Deutsche Bürger die ein Leben lang in ein System eingezahlt haben auszugrenzen ist schon Menschen unwürdiges Handeln, aber Sie jetzt auch noch aufzurechnen. Dann aber richtig, dann müssen alle bisher eingezahlten Beträge der über 20 Mio. erwachsenen Bürger dagegen gerechnet werden. Das geht bei 20 Mio. Menschen schnell über die Billion hinaus, aber so weit denken diese Experten nicht.“

„Bei all den Ideen und Überlegungen , die man so in Richtung Impfdruck und Ausschluss von Ungeimpften jetzt ständig liest, bemerkte ich immer wieder, das das Vertrauen in die Impfung und ihre Wirkung gar nicht sehr groß ist auch bei den Geimpften, so zusagend im Unterbewusstsein. Wenn die Geimpften der Impfung und ihrer Schutzwirkung 100% vertrauen würde, dann könnte es ihnen doch voll kommen egal sein, das die Ungeimpften das Risiko einer schweren Infektion bzw. sogar den Tod billigend in Kauf nehmen. Sie haben das Risiko ja angeblich ausgeschlossen. Warum dann diese Panik?“

„Schon wieder so eine Gefälligkeitsstudie für Berlin… Unglaublich!“
„Für mich sieht das lediglich so aus, als ob es hier einen Auftrag gab, irgendwelche Rechenmodelle zu erstellen, um der Bevölkerung die weitere Ausgrenzung und Drangsalierung von Ungeimpften schmackhaft zu machen.“ (SB)