Schleierfahndung für Corona- Sünder, freie Fahrt für Vergewaltiger und Mörder

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlecht (Foto: Von Procyk Radek/Shutterstock)

Während die deutsche Polizei an den Grenzen per Schleierfahndung nach Bürgern sucht, die eine Corona-Ordnungswidrigkeit begehen, können sich kriminelle „Geflüchtete“ weiterhin völlig frei und unbehelligt durch Europa bewegen. Ein Beispiel: Der vierte Verdächtige im Mordfall Leonie setzte per Schlauchboot nach Großbritannien über, wie jetzt bekannt wird.

In Großbritannien wächst die Sorge, daß auch viele kriminelle Migranten die Route über den Ärmelkanal nutzen, um ins Land zu kommen. Einer von ihnen: Rasuili Z., der zusammen mit drei anderen Afghanen unter Verdacht steht, im Juni die 13-Jährige Leonie in Wien vergewaltigt und getötet zu haben. Wie die MailOnline berichtet, reiste er auf seiner Flucht völlig unbehelligt erst nach Innsbruck und dann weiter über Italien bis nach Nordfrankreich, wo er unter falschem Namen das Geld für die Schlauchbootfahrt nach Großbritannien hinblätterte. Dort angekommen, genoß der 22-jährige Afghane vier Tage lang seinen Aufenthalt in einem Ibis-Hotel in London, finanziert vom britischen Steuerzahler, bevor seine wahre Identität entdeckt und er am 29.Juli verhaftet wurde. Wie ihm gelang es in diesem Jahr bereits mehr als 14.000 Migranten auf diese Weise den Fuß auf britischen Boden zu setzten. Die Begeisterung über die „Bootsflüchtlinge“ hält sich dort in Grenzen.

Ebenfalls schwer reisesüchtig scheint der somalische „Refugee“ zu sein, der Sonnabendnacht im italienischen Badeort Rimini vier Frauen und ein sechs Jahre altes Kind niedergestochen haben soll. Er soll laut dem italienischen Nachrichtensender RAI unter Drogeneinfluss gestanden haben, als er erst zwei Kontrolleurinnen in einem Bus und auf seiner anschließenden Flucht drei weitere Opfer, unter ihnen ein sechs Jahre alten Jungen, um Teil schwer verletzte. Der sechs-Jährige, der u.a. Stichwunden am Hals erlitt, befand sich gestern in kritischem Zustand, meldet MailOnline. Der 26-Jährige Somali lebt seit einigen Monaten in Italien und stellte auch dort einen Asylantrag – wie zuvor schon in Dänemark, Schweden, Deutschland und den Niederlanden.

Während die echten Kriminellen sich frei von einem Ende Europas zum anderen bewegen, wird der (deutsche) brave Normalbürger unterdessen wie ein Verbrecher behandelt, wenn er es wagt, ohne entsprechenden Corona-Nachweis eine Grenze zu überschreiten. Seit Einführung der Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland zum 1. August wurden bereits 2.820.972 Personen auf deren Einhaltung kontrolliert, berichtete die Welt am Sonntag. Dabei seien bis zum 7. September 3727 Verstöße festgestellt worden – so gut wie alle von ihnen an den Grenzen zu Tschechien und Österreich. Und weil eine „hohe Dunkelziffer“ unterstellt wird, soll die Suche nach den Corona-Regelbrechern zur Abschreckung fortgesetzt werden, wenn es nach der Union und den Grünen geht.

„Freie Fahrt für freie Bürger“ – dieses Motto gilt offenbar weiterhin nur noch für eine ganz bestimmte Gruppe. (MS)