Totale Überraschung: Taliban führen islamgerechte Geschlechtertrennung an Universitäten ein

Burka (Symbolbild: shutterstock.com/ Von kursat-bayhan)
Burka (Symbolbild: shutterstock.com/ Von kursat-bayhan)

Heiko Maas und Co. dürfte dieses Meldung kalt erwischen: Die Taliban setzen – nach den Grundsätzen des Islams – getrennten Unterricht von Männern und Frauen an den Universitäten durch. Auch islamkonforme, sprich frauenverachtende Kleidervorschriften gehören dazu.

„Die Koedukation steht im Widerspruch zu den Grundsätzen des Islam sowie zu den nationalen Werten, Sitten und Gebräuchen“, verkündet der amtierende Minister für höhere Bildung, Abdul Baghi Hakkani, am Sonntag in Kabul, berichtet hierzu die StN.de

Die Koranbrüder der islamischen Taliban, die Mitte August in Afghanistan zur weltweiten Überraschung politisch Agierender wie Angela Merkel wieder die Macht im Land übernommen haben, treiben die Errichtung ihres islamisches Emirats mit großen Schritten voran. So werden die Allahkämpfer auf den Geländen der Universitäten künftig eine Trennung nach Geschlechtern vornehmen. Sollte das nicht möglich sei, müssen die Hochschulen zunächst abwechselnde Unterrichtszeiten einrichten oder eine Trennung in den Klassenräumen sicherstellen. Studentinnen werden zudem von Frauen unterrichtet werden. Männliche Dozenten seien auch ok, aber nur, wenn der Unterricht nach den Regeln der mittelalterlichen Vorschriften der Scharia erfolgt. Frauen müssen sich zudem den islamischen Kleidungsvorschrift unterwerfen.

Die Taliban wurde am Wochenende durch eine Frauen-Demonstration in ihrem islamischen Tun unterstützt. Der gruslige Demonstrationszug waberte am Samstag über das Gelände einer Universität und versammelten sich dann in einem Hörsaal. Wie auf einem Video zu sehen ist, trugen die vollverschleierten Gestalten Bannern mit sich, auf denen stand: „Wir sind mit der islamischen Einstellung und dem Verhalten der Mujahedin zufrieden.“

Während eine große Mehrheit der Deutschen laut einer aktuellen civey-Umfrage will, dass sich die Bundesregierung gegenüber den neuen Machthabern zurückhaltend verhält, will Außenminister Heiko Maas (SPD) von den islamischen Menschenschindern „viele moderate Töne in den letzten Wochen gehört“ haben. Die Bundesregierung hatte den Taliban laut der FAZ Anfang September noch in Aussicht gestellt, dass Deutschland die derzeit gestoppten Entwicklungshilfe-Zahlungen für Afghanistan wiederaufnimmt. Voraussetzung sei allerdings eine Regierung, die nicht nur aus Taliban besteht, erklärte die größte Fehlbesetzung im Amt des Bundesaußenministers, Heiko Maas. Dass den Taliban das Geschwätz von Maas völlig egal ist, zeigt sich aktuell. Denn: In der neuen Taliban-Regierung sitzt keine einzige Frau.

Unterdessen signalisierte Frankreich, dass man mit den Taliban erst Beziehungen aufnehmen werde, wenn sie ihren Versprechungen auch Taten folgen lassen würden. Frankreich plant vorerst keinerlei Beziehungen zu den in Afghanistan regierenden Taliban. Es liege nun an den Taliban, ihre Versprechen zu erfüllen, sagte Außenminister Jean-Yves Le Drian am Samstag dem Sender France 5. „Sie lügen (bei all ihren Versprechungen), und im Moment sind die Ergebnisse noch nicht da.“ Le Drian betonte: „Wir erwarten von den Taliban, dass sie handeln.“ (SB)