Allahu Akbar: WDR pfeift auf Kritik und hält an antisemitischer Mullah-Moderatorin fest

Nemi El-Hassan (Datteltäter) 2016 bei der bpb (Bild: Imago/Jens Jeske)
Nemi El-Hassan (Datteltäter) 2016 bei der bpb (Bild: Imago/Jens Jeske)

Die zukünftige Moderatorin des WDR-Magazins „Quarks“ – jahrelang arbeitete die Muslima bereits für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – hat mehr als klar demonstriert, für was sie steht: Sie nahm an antisemitischen Kundgebungen teil, sie relativierte in einem Video den islamischen Dschihad und Migrantenübergriffe in Köln. Sie hatte mutmaßlich Kontakt zu einer islamistischen Moschee. Trotzdem will der WDR an seiner Dschihad-Relativiererin und Israel-Gegnerin festhalten.

Erneut kommt der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Bedrängnis: Am Montag enthüllte die Bild-Zeitung, dass die als Wissenschafts-Moderatorin vorgesehene Muslima Nemi El-Hassan – eine Dschihad-Relativiererin und Israel-Feindin – dem Zwangsgebührenzahler im Zuge der bunten, diversen öffentlich-rechtlichen Vielfalt ab Oktober im Magazin „Quarks“ die Welt erklären wird.

Trotz massiver Kritik und Bedenken von Politikern und Experten will der WDR keine Konsequenzen ziehen. Auf Anfrage der Bild erklärte der WDR, dass sich El-Hassan von der Teilnahme am antisemitischen Al-Kuds-Marsch im Jahr 2014 „nachdrücklich distanziert“ habe. Man sei „mit Nemi El-Hassan weiter im Austausch“.

El-Hassan – die Kopftuch-Muslima arbeitete bereits für den Islam-freundlichen Jugendsender Funk von ARD und ZDF – mag sich aufgrund der aktuellen Kritik unter dem islamischen Taqiya-Prinzip von ihrer Israelhetze und Dschihad-Verharmlosung distanzieren. Wahr ist jedoch: El-Hassan hat an mehreren Demonstrationen gegen Israel teilgenommen, bei denen es zu hasserfüllten Ausschreitungen gekommen war. Auf Twitter teilte die Allahbraut regelmäßig extrem anti-israelische Inhalte und äußerte sich mehr als nur lobend über das iranische Mullah-Regime. Nachdem die Bild bei ihr, wie auch beim WDR zu ihren islamistischen Umtrieben nachfragte, löschte El-Hassan noch am Abend und in der Nacht dutzende Tweets. Darunter auch jene über ihre Teilnahme an einer Anti-Israel-Demo, bei der extreme Hassbotschaften verbreitet wurden.

Im Netz nach wie vor verfügbar: Anfang 2016 spielt die Muslima – islamkonform verhüllt – in einem Video auf dem öffentlich-rechtlichen Kanal Datteltäter die Kölner Silvesternacht herunter und erklärte die sexuellen Übergriffe, begangen durch Migranten, mehrheitlich aus ihrer Ideologiewelt, zum Problem, das dieses Land angeblich mit allen Männern hat.

Elio Adler, Chef der deutsch-jüdischen WerteInitiative, veröffentlichte am Montag einen offenen Brief an Verantwortliche des WDR. Darin kritisiert Adler, dass El-Hassan schon vorher durch fehlende Distanz zu Islamisten aufgefallen ist. In einem Interview mit der TAZ führt sie aus, dass ihre Gemeinde einmal im Jahr eine Fahrt nach Hamburg zur „Blauen Moschee“ organisiert. Hinter dem blumigen Begriff „Blaue Moschee“ verberge sich, so Adler weiter, das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH). Das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg hat vor kurzem bestätigt, dass das IZH einen Außenposten des iranischen Mullah-Regimes darstellt und aus dem Büro des iranischen Revolutionsführers Khamenei dirigiert wird.

Arye Sharuz Shalicar, deutsch-persisch-israelischer Politologe, Publizist, Schriftsteller und Regierungsmitarbeiter, nimmt auf Twitter zum radikalislamischen Mutli-Kulti-Kurs des WDR Stellung:

Seyran Ateş, Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin, fordert, dass mit „rechtsgerichteten Ideologien von Muslimen“ genauso umgegangen werde wie mit rechtsextremen Tendenzen in Polizei und Bundeswehr. „Dass eine Frau, die sich in der Vergangenheit so über den Dschihad geäußert hat und auf antisemitischen Veranstaltungen war, beim WDR völlig unproblematisch gesehen wird, ist fatal“. El-Hassan hatte in einem Aufklärungs-Video der weit linkspolitisch agierenden „Bundeszentrale für politische Bildung“ (BPB) aus dem Jahr 2015 erzählt, was sie unter dem Wort „Dschihad“ versteht. Hierbei verharmloste die Hardcore-Muslima den islamischen Dschihad-Terror, indem sie – unkritisiert – behaupten durfte, dass es sich nur „eine Missinterpretation“ von selbst ernannten „Islam-Experten“ handle, um „Vorurteile zu hegen“. Die Islamfunktionärin El-Hassan betonte, ihr „Dschihad“ bedeute „freundlich sein“, „arbeiten“ und „geduldig sein“.

Hans-Georg Maaßen (CDU) stellt auf Facebook fest: „Erst an einer antisemitischen Hetz-Veranstaltung teilnehmen, bei der die Vernichtung Israels gefordert wurde, aber dann im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Wissen vermitteln wollen? Das passt nicht zusammen!“

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland (AfD) ist es leid, radikale Moslems aus Rundfunkgebühren zu finanzieren: „El-Hassan hat im Jahr 2014 an dem Berliner Al-Kuds-Marsch teilgenommen. Dabei handelt es sich um eine antisemitische Hetz-Veranstaltung, auf der Kippa tragende Juden angegriffen und die Vernichtung Israels gefordert wird. Eine Person mit derartigen Ansichten hat im Fernsehen, zumal finanziert von Zwangsgebühren, nichts zu suchen. Einmal mehr liefert der WDR Argumente dafür, weshalb der Zwangsfunk abgeschafft gehört. Dafür kämpfe ich.“

Brandners Parteikollegin, die stellvertretende AfD-Bundestagsfraktionschefin Beatrix von Storch, wird zur unsäglichen antisemitischen Personalie El-Hassen ebenfalls deutlich: „Wenn der Staatssender WDR die Moderation einer TV-Sendung einer überzeugten Islamistin und Judenhasserin überläßt, dann läuft in der größten ARD-Anstalt etwas Grundlegendes falsch“, sagte sie. „Der WDR ist allgemein bekannt als linker Propagandasender mit Sympathien auch für grüne Gewalttäter und linke verfassungsfeindliche Extremisten, aber daß islamistische Terror-Sympathisanten jetzt das Gesicht des Senders sein sollen, hat eine neue Qualität.“ Das sei „nicht nur abstoßend, sondern unterstreicht die Notwendigkeit, diesem Staatsfunksystem den GEZ-Finanzhahn zuzudrehen“.

Die vom WDR hoffierte Israelhasserin und Dschihad-Verharmloserin Nemi El-Hassan hat aktuell ihren Twitter-Account auf privat gesetzt:

(SB)