Anti-Rassismuswahn: Weiße Gips-Skulpturen sind rassistisch, Kunstwerke werden zensiert

Zu weiß (Bild: shutterstock.com/ Von Luciano Joaquim)
Zu weiß (Bild: shutterstock.com/ Von Luciano Joaquim)

Nächste Komplettverblödung in irrer Rassismus- und Diskriminierungs-Debatte: In Cambridge sind Gesellschaftserzieher der Meinung, weiße Gips-Skulpturen sind rassistisch, weil sie „einen irreführenden Eindruck von Weißheit und Abwesenheit von Vielfalt in der griechischen und römischen Welt“ zur Schau stellen. In Sachsen werden Kunstschätze von der Sprach-Polizei zensiert.

Kein Werbeclip flimmert mehr über die Mattscheibe, ohne das mindestens ein Schwarzhäutiger seinen Auftritt hat. In Filmen werden sogar historisch verbürgte weiße Persönlichkeiten mit Schwarzen besetzt. Die neueste Irrsinn dieser bunten und woken Gesellschaftsumformer in diesem Zusammenhang kommt aus Cambridge. Der österreichische Kurier schreibt über die abartige, wieder einmal aus linksradikalen Studentenhirnen entsprungene Posse:

„Das Museum für Klassische Archäologie der Universität Cambridge will noch heuer zur Diskussion über Statuen und Rassismus in Großbritannien beitragen. Dass es aber erklären will, warum Gipsabgüsse weiß sind, sorgt schon jetzt für Debatten.

Denn die etwa 600 Abgüsse von antiken Skulpturen, die es in einer der größten Sammlungen dieser Art zur Schau stellt, geben „einen irreführenden Eindruck von Weißheit und Abwesenheit von Vielfalt in der griechischen und römischen Welt“, wird in einem Aktionsplan der zuständigen Fakultät für Klassische Philologie erklärt. Man wolle aber „dieses Problem in eine Chance umwandeln“.

Welche Erklärungen die Schilder genau beinhalten werden, ist noch nicht bekannt, aber das Museum hofft, „auf die Vielfalt der Abgebildeten“ und „die Rolle klassischer Bildhauerei in der Geschichte des Rassismus“ hinzuweisen.(…)“

Sprach-Polizei in Sachsen benennt 143 Kunstwerke um

Diesem durchgeknallten Anti-Rassismuswahn will man offensichtlich in Sachsen in nichts nachstehen. Dort ist die irre Sprach-Polizei in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit der Gemäldegalerie Alte Meister, dem Kupferstichkabinett, Grünem Gewölbe und Albertinum zugange. Der dort betriebenen Irrsinn wurde aufgrund einer Anfrage der AfD beim sächsischen Tourismusministerium offenbar. Seit Anfang 2020 wurden 143 Kunstwerke von der SDK „auf rassistische oder anderweitig diskriminierende Begriffe oder Inhalte“ geprüft – und politisch korrekt umbenannt.

Aus der „Schwarz­afrikanerin mit Spiegel“, auch als „Schwarze Venus“ bekannt, machten die Zensoren „Afrikanerin mit Spiegel“. Die alten Namen der Kunstwerke gaben die Künstler teilweise selbst, teilweise entstanden sie erst im Gebrauch über die Jahrhunderte hinweg, berichtet die Bild zu der abartigen Bilderstürmerei. Konsequent verschwanden Begriffe wie „Mohr“ oder „Zigeuner“ in den historischen Titeln von Gemälden, Kupferstichen oder Statuetten. Aber auch banale Bezeichnungen wie Zwerg scheint den Sprachzensoren zu missfallen: Der Namen eines Bildnisses des Niederländers Jan Fyt (1611 – 1661) – im Original „Hund, Zwerg und Knabe“ – wurde zu „Hund, kleinwüchsiger Mann und Junge“.

Hier weitere Beispiele des grassierenden Wahnsinns:

Die Krone auf diesen übergriffigen Irrsinn stellt die Tatsache dar, dass das Ministerium auf Bild-Anfrage mitteilte, „eine solche Überprüfung weder veranlasst noch durchgeführt“ zu haben. (SB)