Ertappt: Für die „Tagesschau“ ist Links-Linksradikal die neue Mitte

Tagesschau: Frame on (Foto: Collage)

Die Linksverschiebung nicht nur des Parteienspektrums insgesamt, sondern auch auch die abnorme Fehljustierung des politischen Kompasses der öffentlich-rechtlichen Medienschaffenden ist bei praktisch jeder Nachrichtensendung, jeder Reportage und jeder Talkshow von ARD und ZDF unterschwellig wahrzunehmen. Eher selten jedoch kommt es vor, dass die zuständigen Redakteure ihre groteske Voreingenommenheit ganz offen unter Beweis stellen.

Gestern allerdings war es wieder einmal soweit: als nämlich die „Tagesschau“ Armin Laschets Warnung vor Rot-Rot-Grün dergestalt wiedergab, der CDU-Spitzenkandidat habe vor einem „Mitte-Links-Bündnis gewarnt„. Nur zum besseren Verständnis: Die Redakteure von Deutschlands ältester und bekanntester Nachrichtensendung, die einst Inbegriff journalistischer Seriosität und Neutralität war, belegen damit also ein Regierungsbündnis von Sozialdemokratie (seit jeher sowohl definitionsgemäß als auch nach eigener Überzeugung eine linke Partei), aus teilweise lupenrein verfassungsfeindlichen Linksextremisten und eingefleischten grünen Ökosozialisten mit dem Begriff, der einst für die sozialliberale Koalition vor der Kohl-Ära gebraucht wurde.

Mehr Tendenziosität geht nicht

Mehr Tendenziosität und Fehlpolung geht gar nicht mehr. Denn an Rot-Rot-Grün ist NICHTS „Mitte“. Es ist eine Links-Linksradikal-Linksradikal-Konstellation im übelsten denkbaren Sinne.

Jene, die eine solche Schieflage der politischen Wahrnehmung an den Tag legen, sind übrigens genau dieselben öffentlich-rechtlichen Politredakteure, die ihre eigene Kollegin und MDR-Moderatorin Wiebke Binder nach den Landtagswahlen in Sachsen Anfang September 2019 fast ans Kreuz schlagen wollten, weil diese ein rechnerisch mögliches – und den Wählerwillen am ehesten repräsentierendes – Bündnis aus CDU und AfD als „bürgerliche Koalition“ bezeichnet hatte. Denn keinesfalls durfte – und darf weiterhin – der Sprachgebrauch verletzt werden, bei der AfD handele es sich um etwas anderes Rechtsextremisten und Antidemokraten (obwohl dies deren Wahl- und Parteiprogramm mit keiner Silbe auch nur nahelegt).

Dafür wird eine Partei, die kommunistische Diktaturen hofiert, die maßgeblich aus RAF-Sympathisanten, gewaltaffinen Antifa-Linksradikalen, Ex-Stasifunktionären und mordlustige Klassenkämpfern („1 Prozent Reiche erschießen„) besteht und für Enteignungen eintritt, als moderate Kraft in einem „Mitte-Links-Bündnis“ bagatellisiert. Man kann es nicht oft genug betonen: Dieser öffentlich-rechtliche Agitationsfunk gehört SOFORT abgeschafft. Das ist inzwischen eine Frage der demokratischen Hygiene. (DM)