Ekelhafte Enkelbriefe: Das grüne Sparschwein

Euroscheine mit grünem Sparschwein - Foto: Imago

Die Grünen ermutigen Minderjährige, die noch nicht wählen dürfen, ihren Großeltern sogenannte „Enkelbriefe“ zur Bundestagswahl zu schicken. In diesen Enkelbriefen sollen die Jungen die Alten bitten, bei der Bundestagswahl die Grünen – euphemistisch: den Klimaschutz – zu wählen, da sie selbst, die Enkel also, noch länger mit dem allgegenwärtigen Weltuntergang zu leben hätten, als ihre eigenen Großeltern.

von Max Erdinger

„Bist du grün degeneriert, schreibt sich´s völlig ungeniert“, trifft den Sachverhalt nicht ganz genau. Für die ökologistisch verpeilten Bratzen der Generation Greta, Rezo und Luisa ist das Selberschreiben eines Briefes keine aussichtsreiche Option, scheint man bei den Grünen zu befürchten, weil sich ihre Großeltern an den grammatikalischen und den orthografischen Fehlern ihrer wohlstandsverblödeten Enkel stören könnten. Deshalb gibt es vorformulierte „Enkelbriefe“, welche die Bratzen nur noch in Schönschrift abzuschreiben brauchen, wenn sie wenigstens das noch können, um sie dann an den lieben Opa und die liebe Oma zu verschicken. Grundtenor dieser Briefe: Da die Alten nicht mehr so lange zu leben haben, sollten sie aus Liebe zum minderjährigen Enkelkind im Sinne der verblödeten Nachkommenschaft wählen, sprich, ihr Kreuzchen bei den Grünen machen.

In der „Welt“ schrieb Franziska Zimmerer, die emotionale Erpressung der eigenen Großeltern sei antidemokratisch. Wenn sie doch nur das wäre! Mindestens jedoch handelt es sich ebenso um eine Unverschämtheit, implizieren diese vorformulierten Enkelbriefe doch, daß Lebenserfahrung, Wissen und Weisheit – alles Dinge, die sich günstigstenfalls mit dem Alter einstellen -, keine Gründe sein können, die Grünen eben nicht zu wählen. Verkürzt ausgedrückt steht in diesen Enkelbriefen also: „Wählt wenigstens die Grünen, wenn Ihr schon blöder seid als ich. Herzlicher Gruß – Enkel:in“. Großeltern, denen das nicht auffällt, haben vermutlich immer CDU oder SPD gewählt. Oma und Opa jedoch, die fit im Schädel geblieben sind, wählen schon seit einigen Jahren die AfD und rufen ihre Enkelkinder nach dem Erhalt eines solchen unverschämten Briefes an, um ihnen mitzuteilen, daß sie wegen des Briefes jede Hoffnung auf eine „bessere Welt“ haben fahren lassen, weswegen sie sich über einen Läuterungsnachweis in Form eines Überweisungsbelegs freuen würden, aus dem hervorgeht, daß der Enkel sein Taschengeld an eine konservative Stiftung gespendet hat.

Spaß beiseite

Während ich diesen Artikel gerade schreibe, klingelt das Telefon. Im Display eine Nummer aus dem Schwabenländle. Ich hebe ab. Ein Herr Sowieso von einer Firma Schmidt ist am Apparat. Er erzählt mir die Story vom Pferd. Seine Firma berate in unserer und den Straßen der Nachbarschaft Hauseigentümer über staatliche Förderungsmöglichkeiten für Photovoltaikanlagen auf Hausdächern. Er lügt – und ich sage ihm das auf den Kopf zu. Er gibt vor, nicht zu verstehen. In unserer historischen Altstadt sind wegen des Ensembleschutzes innerhalb der ehemaligen Wallgräben keine Photovoltaikanlagen auf den Dächern erlaubt. Weswegen die Firma Schmidt des Herrn Sowieso auch absolut niemanden in unserer – oder einer der Straßen in der Nachbarschaft über staatliche Förderungsmöglichkeiten für Photovoltaikanlagen auf Dächern berät. Mit diesem Faktum konfrontiert, kommt nur noch ein kläglich hingehauchtes „Ah … aha …“ des Herrn Sowieso von der Energiewende-Firma Schmidt – und das Gespräch ist beendet. Tüt-tüt-tüt …

Grüne Zeiten sind Zeiten der allgegenwärtigen Lüge. Seit ihrer Gründung sind die Grünen eine Partei von infantilen Schmarotzern an der ökonomischen und kulturellen Substanz dieses einst reichen Landes, die immer nur erzählen, wovon sie glauben, daß es ihnen nützen könnte. Ob es wahr ist oder nicht, spielt keine Rolle. Grün ist zum Erbrechen dumm, verlogen, bigott – und außerdem noch saumäßig teuer. Anstatt die Grünen zu wählen, könnte man sein Geld auch in ein grünes Sparschwein stecken, um es regelmäßig auf dem Komposthaufen zu entleeren. Die Grünen gedeihen in einem dekadenten Verblödungs-Biotop, in dem die CDU ihre Wählerschaft mit Slogans wie „Deutschland gemeinsam machen“ zu ködern gedachte. Daß sie das wollte, hängt mit einer beinharten, kognitionspsychologischen Analyse der intellektuellen Degeneration beim deutschen Durchschnitts-Souverän zusammen. Das Biotop, in dem die CDU mit „Deutschland gemeinsam machen“ auf Stimmenfang gehen wollte, ist dasselbe, in dem auch die Grünen ihre Stimmen zusammensuchen.

Dabei ist es noch nicht einmal so, daß keine weitere Steigerung des Blödsinns denkbar gewesen wäre. Drei simple Punkte hätten gereicht: „Deutschland. Gemeinsam. Machen.“ – Mich persönlich würde sehr interessieren, welchen kognitionspsychologischen Strategieüberlegungen die Tatsache geschuldet ist, daß auf die Punkte zwischen und hinter „Deutschland“, „Gemeinsam“ und „Machen“ verzichtet wurde. Wollte man womöglich nicht „zu dick auftragen“?

Der Werbeslogan eines örtlichen Bauunternehmers: „Gemeinsam. Begeistert. Bauen“. Der Werbeslogan eines Verleihers von Dixi-Toiletten für Baustellen und Großveranstaltungen, ebenfalls hier in der Region angesiedelt: „Ihr Geschäft ist unser täglich Brot“. Da muß man sich über „Deutschland gemeinsam machen“ nicht mehr wundern. Genauso wenig, wie über den Slogan der Elektrokarren-Hersteller bei Audi: „Future is an attitude“. Grüne Enkelbriefe passen wegen ihres Attitüden-Reichtums wunderbar dazu. Das ist auch der einzige Reichtum, den sie aufweisen. Grüne und ihre Wähler sind ganz offensichtlich Merkmale einer zur Ochlokratie / Kakistokratie degenerierten Demokratie, in welcher der „Demokratismus“ nur noch wie eine Monstranz umhergetragen wird, um sich über den Verlust der Demokratie hinwegzutäuschen.

Unselige Tradition

Die grünen Enkelbriefe folgen einer unseligen Tradition noch sämtlicher Sozialisten und Kommunisten, egal, ob braun oder rot. Immer, wenn es darum ging, einen „Neuen Menschen“ herauszubilden, kaprizierten sich die ideologischen Verbrecher auf die Jungen, um sich deren jugendlichen Idealismus und ihre Schwärmerei für den „Aufbruch in eine bessere Zukunft“ zunutze zu machen. Nicht umsonst sind Grüne die eifrigsten Verfechter einer Herabsetzung des Wahlalters auf 16 oder sogar auf 14 Jahre.

Ein Kretschmann interessiert sich auch nicht für das Wort „Grundrechte“, wenn er stattdessen die Worte „Pandemie“ und „Gehorsam“ in den Mund nehmen kann. Ein Hofreiter interessiert sich nicht für das Grundgesetz, wenn es seiner favorisierten Frauenquote für Parlamente im Wege steht. Dann muß eben das Grundgesetz geändert werden, nicht Hofreiters Idee von einer „gerechteren Zukunft“ vermittels Frauenquote. Eine grüne Bundestagsvizepräsidentin, die Rednern der einzigen Oppositionspartei demonstrativ den Rücken zukehrt, wenn sie am Rednerpult stehen, erteilt einem Abgeordneten eben dieser Oppositionspartei einen Ordnungsruf dafür, daß er sie mit „Frau Präsident“ anspricht.

Umweltschutz spielt für die Grünen schon längst keine Rolle mehr, da sie ansonsten die Ersten sein müssten, die sich gegen den ökologischen Raubbau durch Windräder und den global-ökologischen „Fußabdruck“ von E-Autos aussprechen müssten, der allein schon wegen der Transportwege für die erforderlichen Rohstoffe zur Herstellung der bekloppten Elektrokarren und des Entsorgungsproblems bei ausgelutschten Batterien und Windradflügeln entsteht. Bodenversiegelung durch Betonfundamente von bis zu 1.600 m³ für Windräder, die nie wieder aus den Böden entfernt werden – kein grünes Thema. Waldflächenverbrauch für die Standorte von Windrädern, die Zufahrtswege und Transporttrassen – alles kein Thema für Grüne. Die regen sich lieber über den Flächenverbrauch durch die Einfamilienhäuser der Anderen auf. Abbau von Grundrechten – kein Thema für Grüne. Die massenhaft importierte Gewaltkriminalität, der Verfall der inneren Sicherheit und die zahlreichen Mordopfer, die das inzwischen forderte – kein Thema für Grüne, außer insofern, als daß sie ihre Kritiker übelst beschimpfen und diffamieren.

Im bayerischen Landtag ging es um den Islamunterricht an bayerischen Schulen. Ein Abgeordneter wandte sich explizit an eine „grüne Frau“ mit der Frage, wie sie angesichts gewisser Koransuren zur Stellung der Frau im Islam einen solchen Unterricht befürworten könne. Statt einer Antwort auf seine Frage erhielt er die schnippische Antwort von der grünen Grazie, daß sie sich solche Fragen nicht stellen zu lassen brauche von einem Abgeordneten, dessen Partei einem Frauenbild aus den Fünfziger Jahren das Wort rede.

Und dann diese Enkelbriefe. Franziska Zimmerer hat sich für die „Welt“ selbst einen ausgedacht: „Liebe Oma, du hast ja nicht mehr so lang. Lass mich entscheiden, was gut für uns ist, die wir noch ein bisschen länger auf dieser Erde bleiben. Ich habe deinen Rollator versteckt, damit du zur Vernunft kommst. Es ist eine erste Warnung. Ich werde dir dein Gebiss nehmen und deine Krücken. Du hast die Welt nur von deinen Enkeln geborgt.

Die Grünen sind – um eine ihrer Lieblingsphrasen zu verwenden – genauso ein „strukturelles Problem“, wie die Nazis vor 90 Jahren eines gewesen sind. Besser, man hätte sie damals verhindert, bevor sie an die Macht gekommen sind. Stocktotalitär, verbotsgeil, vom eigenen Bessermenschentum bis ins Knochenmark überzeugt, bildungsfern und arrogant, gynozentrisch, männerfeindlich, realitätsfremd und kritikresistent – das sind Grüne.

Großeltern, die einen solchen Enkelbrief erhalten, sollten besser zurückschreiben: „Liebe Enkel:in, unsere eigenen Eltern – Deine Urgroßeltern also – waren noch in der Hitlerjugend. Das bekamen wir später am eigenen Leib zu spüren. Es hat uns viel Kraft und Schmerzen gekostet, unsere eigene Erziehung zu dechiffrieren. Ähnliches würden wir unseren Urenkeln – Deinen künftigen Kindern also – gern ersparen. Deshalb Folgendes: Du verläßt die „Grüne Jugend“, kommst hier vorbei, nimmst Deinen unverschämten Brief wieder mit und entschuldigst Dich bei uns. Und zwar bis übermorgen. Wenn nicht: Verpiss Dich aus unserem Leben, Du dummes, kleines Arschloch. Herzlichst – Opa & Oma“.