Von der Leyens EU: Geldschwemme für Afghanistan, Flutopfer dürfen auf Hilfen warten

Ursula von der Leyen (Foto:Imago/Xinhua)

Nicht nur innerhalb Deutschlands, wo in den Katastrophengebieten der Jahrhundertflut im rheinland-pfälzischen Ahrtal und den Eifelregionen von NRW nach wie vor tausende Menschen auf Hilfsgelder und Unterstützung warten, macht die Politik mit perversen Fehlpriorisierungen negativ von sich reden, indem sie hunderte Millionen Hilfsgelder an Islamfaschisten in Afghanistan überweist. Auch die Europäische Union beweist, wem ihr eigentliches Hauptaugenmerk gibt.

Und dieses liegt natürlich wieder einmal ganz in der islamischen Hemisphäre – und ebenfalls vor allem in der unbürokratischen, beschleunigten Aufpäppelung der Taliban-Herrschaft dort, wo bis vor wenigen Monaten noch die Soldaten der eigenen Mitgliedsländer (auch Deutschland) im Kampf gegen eben diese Taliban ihr Leben ließen. Hingegen gucken die Hochwasseropfer, auch was EU-Hilfen betrifft, weiter in die Röhre.

So jammerte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Brief an den Grünen-Europaabgeordneten Rasmus Andresen, der sich nach dem Stand der Hilfen für die Flutkatastrophe im Sommer in Deutschland und ähnliche Katastrophen in anderen EU-Staaten erkundigte, die noch immer nicht geflossen seien, es seien zu viele Hilfsanträge eingegangen, und die Kommission habe nun Probleme, ihre „in Aussicht gestellten Millionenhilfen zügig bereitzustellen„. Denn die in diesem Jahr verfügbaren Gelder seien „bereits fast vollständig für Hilfen nach anderen Naturkatastrophen vergeben„, zitiert Focus die Kommissionspräsidentin. Schuld sei auch die Corona-Krise.

Perverse Prioritätensetzung

Man höre und staune: Dieselbe Ursula von der Leyen hatte überhaupt keine Schwierigkeiten gehabt, vor drei Wochen – auf dem Höhepunkt der Kabul-Krise – mal eben aus der Lameng zusätzliche Sofortunterstützung von mehr als 200 Millionen Euro anzukündigen, die „Menschen innerhalb und außerhalb Afghanistans“ zugute kommen sollten. Dies entsprach einer satten Vervierfachung des vorgesehenen Hilfsbudgets für afghanische Staatsbürger, die sogar noch on-top, also zusätzlich zu den Hilfszusagen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, zur Verfügung gestellt würden.

Wenn es also um Hilfen für eine der schlimmsten Brutstätten des Islamismus geht und um das Senden grundfalscher Signale zur Flucht nach Europa, wo ja offenkundig Milch und Honig fließen, sind die Eurokraten schnell zur Hand. Das Elend der von Katastrophenopfern innerhalb der eigenen Gemeinschaftsgrenzen kann da hintenanstehen. (DM)