Antichristliche Folter: Chefredakteur der Bistumspresse will bei den Ungeimpften „die Daumenschrauben anziehen“

Daumenschraube für Ungeimpfte (Bild: AtelierMonpli - Eigenes Werk /Gemeinfrei)
Daumenschraube für Ungeimpfte (Bild: AtelierMonpli - Eigenes Werk /Gemeinfrei)

Ulrich Waschki, Geschäftsführer bei Dom Medien GmbH und laut seinem Facebookeintrag Geschäftsführer/Chefredakteur bei der Verlagsgruppe Bistumspresse – ein Zusammenschluss von vier Verlagen, welche die auflagenarmen Kirchenzeitungen für zwölf deutsche Bistümer verlegen, macht sich in einem Beitrag für katholisch.de dafür stark, Ungeimpfte endlich die Folgen ihrer Entscheidung schmerzlich spüren zu lassen. Der Herr Katholik fordert tatsächlich, bei diesem Klientel „die Daumenschrauben anzuziehen“.

Als Personal der katholischen Kirche dürfte sich Ulrich Waschki mit Daumenschrauben auskennen, brachte doch sein Verein dieses Folterwerkzeug ab dem 14. Jahrhundert zur „Wahrheitsfindung“ zum Einsatz. Dabei werden die Daumen oder andere Finger in eine Zwinge gespannt. Deren durch Gewinde miteinander verbundene Backen ziehen sich schraubenförmig zusammen. Dieser Prozess ist äußerst schmerzhaft und nicht selten mit Frakturen verbunden, die bleibende Schäden an der Hand verursachen können.

Waschki fordert in seinem Artikel bei katholisch.de wörtlich: „Es ist Zeit, die Daumenschrauben anzuziehen. Dazu gehört die Impfpflicht für Beschäftigte in besonders sensiblen Bereichen, wie dem Gesundheits- oder Bildungssystem. Und: Wer sich nicht impfen lassen will, muss die Folgen spüren. Der beste Weg ist die konsequente Umsetzung von 2G – nur noch Geimpfte und Genesene dürfen in Restaurants, Museen, Stadien. An Solidarität zu appellieren, reicht ja nicht mehr. Ungeimpfte müssen eben spüren, dass ihre eigene Entscheidung auch Folgen für sie persönlich hat“.

Das ist es also, was der Katholik Waschki mit seinen Mitmenschen, die für sich entscheiden – aus welchen Gründen auch immer – sich nicht impfen lassen zu wollen, vor hat. Gestalten wie Waschki waren immer schon willige Vollstrecker – ob in den Folterstuben der Inquisition oder in den Redaktionsstuben irgendwelcher defizitären Kirchenblätter.

Und das schreibt Wikipedia zu diesem Vorschlag:

„Der Daumen oder andere Finger werden in eine Zwinge gespannt. Deren durch Gewinde miteinander verbundene Backen ziehen sich schraubenförmig zusammen. Dieser Prozess ist äußerst schmerzhaft und nicht selten mit Frakturen verbunden, die bleibende Schäden an der Hand verursachen können.

Sehr oft wurde diese Form der Folter zur Erlangung von „Geständnissen“ bei der Hexenverfolgung eingesetzt.

Die Folter wurde oft von Medizinfachkundigen durchgeführt.“(SB)