Inzidenz sinkt weiter, Impfdruck erhöht sich immer noch

Foto: Foto: Impfung (über dts Nachrichtenagentur)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 11.022 so genannte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 15,0 Prozent oder 1.947 Fälle weniger als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz, die keiner braucht, sank laut RKI-Angaben sogar von gestern 76,3 auf heute 74,7 neue „Fälle“ je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Die Vierte Welle könnte also schon gebrochen sein, bevor sie sich überhaupt aufbauen konnte. Doch das schert die Corona-Jünger nicht:

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer zum Beispiel will eine Auskunftspflicht der Mitarbeiter über eine Corona-Impfung beim Arbeitgeber. „Überall dort, wo Betriebe direkten Kundenkontakt haben, brauchen wir – natürlich nur solange die pandemische Lage festgestellt ist – eine Auskunftspflicht über den Corona-Impfstatus“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Unsere jüngste Umfrage von Ende August ergab: Fast jeder vierte Handwerksbetrieb weiß derzeit nicht, ob alle seine Mitarbeiter geimpft sind. Und von den Betrieben, bei denen dies daran liegt, dass ihre Beschäftigten eine entsprechende Auskunft verweigern, gab jeder zehnte Betrieb an, dass er Aufträge verschieben musste oder sogar ganz verloren hat, weil die Kunden nur noch geimpfte Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter haben wollen“, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Wollseifer sprach sich auch für ein Ende der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für ungeimpte Mitarbeiter aus. „Ich persönlich kann gut nachvollziehen, dass die Mehrzahl der Bundesländer Ungeimpften die Lohnfortzahlung im Quarantänefall nicht mehr gewähren will, auch um so den Anreiz zum Impfen und damit die Impfquote deutlich zu erhöhen“, sagte er.

„Wenn sich jemand dann aber bewusst entscheidet, sich nicht impfen zu lassen, warum soll es dann der Allgemeinheit zuzumuten sein, die Lohnfortzahlung in der Quarantäne zu übernehmen“, sagte der ZDH-Präsident.

Und so einer will angeblich eine Sparte vertreten! Wollseifer gehört abgewählt, denn er will mit solchen Forderungen nur eins erreichen: Das deutsche Handwerk endgültig zu zerstören. (Mit Material von dts)