War klar: Impfwoche war ein Reinfall

Foto: Werbung für Impfkampagne (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Die linksverwiffte Multikulti-Hauptstadt hat offensichtlich ein Problem: Dilek Kalayci (SPD), Gesundheitssenatorin von Berlin, hat ein ernüchtertes Fazit der Impfwoche gezogen. „Es läuft insgesamt, das sehen Sie auch an den RKI Zahlen bundesweit, sehr schleppend“, sagte sie dem Nachrichtensender „Welt“. Die Impfzahlen hätten trotz sehr breitem Angebot stagniert.

„Wir müssen die Frage aufwerfen, warum sich die Leute nicht impfen lassen. Wir wissen, dass die Deltavariante noch viel Zirkulationsraum hat und noch viele Infektionen passieren können. Mein Appell: nehmen sie unsere Impfangebote in Anspruch“, so Kalayci weiter.

Wer sich ernsthaft fragt, warum ausgerechnet in den Berliner Parallelgesellschaften die Impfbereitschaft nicht so hoch ist, hat seinen Beruf verfehlt.

Allerdings gilt das nicht nur für die Berliner Gesundheitssenatorin. In anderen Großstädten und im Osten der Republik war die Impfwoche mit Döner und Bratwurst mit Sicherheit ebenfalls ein Reinfall.

Deshalb wohl muss Jens Spahn als Impfstoff-Großhändler noch einmal richtig herumtricksen:

Das Bundesgesundheitsministerium will jetzt den Corona-Antikörper-Test deutlich aufwerten. Erleichtert werden solle so der Nachweis für unwissentlich Infizierte, die ebenfalls nur eine Impfdosis benötigen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der „Bild“ (Samstagausgabe). So solle unkompliziert der Nachweis ermöglicht werden, sich nur einmal impfen lassen zu müssen.

Viele Bürger seien infiziert gewesen, ohne es zu merken. „Mit einem qualitativ hochwertigen Antikörpertest kann man das mittlerweile sicher nachweisen.“ Darum gelte zukünftig jeder als vollständig geimpft, „der mit einem Antikörpertest eine durchgemachte Infektion nachweisen kann und sich einmal hat impfen lassen“.

So bekämen noch mehr Impfwillige ihre Freiheit zurück. Die neue Regel wird laut Gesundheitsministerium zeitnah auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts bekannt gegeben und gelte ab dann. Die Impfverordnungen müssten nicht angepasst werden.

Die Kosten für den Antikörper-Test würden allerdings nicht übernommen. Derzeit liegen sie bei etwa 20 bis 25 Euro. Für den Status als Genesener (6 Monate ab Infektion) ist weiterhin ein positiver PCR-Test als Nachweis erforderlich.

Da sich auch mit hochwertigen Antikörper-Tests nicht feststellen lässt, wann sich jemand infiziert hat und wie gut die Schutzwirkung ist, sind Antikörper-Tests nach wie vor nicht als Nachweis für den Status „Genesen“ geeignet.

Zum Ende der Impfaktionswoche hat der Deutsche Städtetag von den Bundesländern Pläne für weitere kreative Impfangebote gefordert. „Gelegenheit macht Impfungen“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Umso wichtiger ist es, dass es diese wirksamen Angebote auch nach dem Ende der Impfzentren zum 1. Oktober 2021 gibt.“

Die Landesregierungen müssten dafür jetzt ihre Pläne auf den Tisch legen. Die Impfaktionswoche von Bund, Ländern und Kommunen sei ein Erfolg gewesen, fügte Dedy hinzu. „Sie hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige Impfangebote sind, um die Menschen zu erreichen, die noch nicht geimpft sind. Die Städte haben viel Kreativität bewiesen.“ Man müsse den Menschen weiter dort den schnellen Piks zum Schutz vor dem Coronavirus ermöglichen, wo sie sich im Alltag aufhalten. Wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, stagniert die Quote der Doppelimpfungen in Deutschland seit Ende August bei knapp über 60 Prozent.

Aktuell sind 62,8 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Und trotzdem sinke die Inzidenz munter weiter:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig nur noch 8.901 so genannte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 21 Prozent oder 2.313 „Fälle“ weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz, die ja angeblich nicht mehr interessiert, sank laut RKI-Angaben von gestern 74,7 auf heute 72 neue „Fälle“ je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Mit Material von dts)