Australien in der Falle: Ungeimpfte sollen von der Gesellschaft ausgeschlossen werden

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In Australien plant man die Covid-Zukunft und die soll möglichst noch Jahre anhalten. Für Tausende von Menschen werden neue Quarantäneeinrichtungen gebaut, von denen einige erst Mitte nächsten Jahres fertig sein werden. Victorias Premierminister Dan Andrews will Ungeimpfte aus der Wirtschaft des Landes „aussperren“. Die Zukunft der Australier ist ein Albtraum von ständigem Impfen und sogenannten Booster-Auffrischungen. 

„Es wird eine geimpfte Wirtschaft geben, und Sie können daran teilnehmen, wenn Sie geimpft sind. Wir werden zu einer Situation übergehen, in der wir zum Schutz des Gesundheitssystems Menschen aussperren werden, die nicht geimpft sind oder es sein können“, erklärte Andrews laut Free West Media.

Die Australier hätten zwar immer noch die Wahl, aber diejenigen, die „falsche“ Entscheidungen treffen, werden bestraft. „Wenn Sie sich entscheiden, sich nicht impfen zu lassen, treffen Sie die falsche Wahl“, erklärt Andrews und verkündet die auch hier bekannte Phrase, daß Covid eine Pandemie der Ungeimpften sein wird, „wenn Australien sich öffnet, und dass die Gesellschaft für sie nicht sicher sein wird“.

Victoria plant die Einführung von Impfausweisen, um nur Doppelgeimpften Zugang zu Restaurants, Geschäften, Kinos und Sportarenen zu gewähren. Der australische Staat werde „eine Situation haben, in der die Wirtschaft nur für die Geimpften funktioniert“.

Die Regierung von Victoria hatte zuvor angekündigt, die Beschränkungen auch dann nicht zu nicht zu lockern, wenn die natürliche Immunität steigt oder die Zahl der Infektionen sinkt. Nur wenn 80 Prozent der Bevölkerung mindestens zwei Impfungen erhalten haben, soll es Lockerungen geben.

Im Bundesstaat New South Wales kündigte Gesundheitschef Kerry Chant auf einer Pressekonferenz am 31. August an: „Wir müssen uns auf absehbare Zeit an die Verabreichung von Covid-Impfstoffen gewöhnen.“ Sie sagte, sie könne nicht sagen, dass Covid „für immer“ bleibe, doch nur ein besserer Impfstoff könne die Pandemie beenden und damit sei in naher Zukunft nicht zu rechnen, betonte sie.

Sie gab an, daß die Regierung eine große Anzahl von Impfdosen gekauft habe und diese „bis weit in das Jahr 2022“ verabreicht werden und Teil eines „regelmäßigen Zyklus von Impfungen und Wiederholungsimpfungen“ seien.

Am nördlichen Stadtrand von Melbourne, der Hauptstadt Victorias, entsteht derzeit eine neue Quarantäneeinrichtung. Sie hat Platz für 1000 Betten, kann aber bei Bedarf auf 3000 erweitert werden. Ähnliche Bauten werden auch in anderen australischen Staaten errichtet. Mitte August kündigte die Premierministerin von Queensland, Annastacia Palaszczuk, den Bau einer 1500-Betten-Anlage in der Wildnis von Toowoomba in der Nähe eines kleinen Flughafens an. Es wird erst im nächsten Sommer fertig sein, aber noch vor Weihnachten werden 500 Betten zur Verfügung stehen. Palaszczuk sagte in einem Interview mit ABC News, dass solche Quarantäneeinrichtungen weniger Polizisten und Krankenschwestern erfordern als die derzeitige Hotelquarantäne. Toowoomba wird die zweite Quarantäneeinrichtung des Staates sein.

Australien hat sich – trotz weniger Corona-Fälle – mit seinem drakonischen Umgang an die Spitze der Corona-Hysteriker geschoben. Millionen von Menschen leiden unter strengsten Beschränkungen. Die wenigen „Covid-Opfer“, wie eine im Juli verstorbene über 90-Jährige schreiben sofort Schlagzeilen und dienen als Beleg für die restriktiven Maßnahmen. Dass einige Wissenschaftler sogenannten Booster-Impfungen durchaus skeptisch gegenüber stehen, wird von australischen Verantwortliche geflissentlich ignoriert.

Zwei führende FDA-Beamten in den USA, die für die Impfstoffforschung verantwortlich sind, traten kürzlich von ihren Direktorenposten zurück und warnten diese Woche sogar in der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet vor Impfstoff-Boostern.

Marion Gruber und Phillip Krause, die zu dem Autorenteam gehören, warnen in dem Beitrag eindringlich vor der Auffrischungsimpfung, die die US-Regierung Biden nach dem Rat von Dr. Anthony Fauci befürwortet. Die Auffrischungs-Impfungen, über die nicht bekannt ist, ob sie das mittelfristige Risiko einer schweren Erkrankung verringern würden, sollten lieber für noch Ungeimpfte verwendet werden, so das Autorenteam.
„Eine Auffrischimpfung könnte für einige Personen angebracht sein, bei denen die Grundimpfung, hier definiert als die ursprüngliche Serie mit einer oder zwei Dosen jedes Impfstoffs, möglicherweise keinen ausreichenden Schutz bewirkt hat – z. B. Empfänger von Impfstoffen mit geringer Wirksamkeit oder immungeschwächte (obwohl Menschen, die nicht robust auf die Grundimpfung ansprachen, möglicherweise auch nicht gut auf eine Auffrischimpfung ansprechen). Es ist nicht bekannt, ob solche immungeschwächten Personen mehr Nutzen aus einer zusätzlichen Dosis desselben Impfstoffs oder eines anderen Impfstoffs ziehen würden, der die primäre Immunantwort ergänzen könnte“, so die Wissenschaftler.

Sie fordern klare Beweise dafür, daß diese Booster-Impfungen mehr Vorteile als Risiken bergen. Es bestünden durchaus Risiken, wenn zu früh oder zu häufig Auffrischimpfungen durchgeführt werden, insbesondere bei Impfstoffen, die immunvermittelte Nebenwirkungen haben können, wie die häufig nach der zweiten mRNA-Impfung auftretende Herzmuskelentzündung oder das Guillain-Barre-Syndrom, das mit Adenovirus-vektorierten COVID-19-Impfstoffen in Verbindung gebracht wird und im schlimmsten Fall zu Lähmungen führt, meinen die Autoren.

„Wenn eine unnötige Auffrischung erhebliche Nebenwirkungen verursacht, könnte dies Auswirkungen auf die Akzeptanz von Impfstoffen haben, die über COVID-19-Impfstoffe hinausgehen. Daher sollte eine umfassende Auffrischung nur dann durchgeführt werden, wenn es klare Beweise dafür gibt, dass sie angemessen ist“, glauben die Wissenschaftler. (MS)